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Fördergeld-Affäre - Reicht die Reaktion der Bildungsministerin Stark-Watzinger?

Ein Gespräch mit Professor Stefan Gosepath von der FU Berlin

Fast 3.000 Wissenschaftler*innen aus dem deutschsprachigen Raum sehen die Freiheit der Wissenschaft in Gefahr. Sie haben eine offene Stellungnahme unterschrieben, die sich kritisch zum Vorgehen der Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger äußert. Durch Recherchen der ARD kam heraus, dass Stark-Watzingers Ministerium geprüft hat, ob Hochschul-Lehrenden Fördermittel gestrichen werden könnten. Es geht dabei um mehrere Hundert Lehrende in Berlin, die einen offenen Brief gegen die polizeiliche Räumung einer zeitweiligen pro-palästinensischen Besetzung der Freien Universität Berlin unterschrieben hatten.

Gestern hat Stark-Watzinger verkündet, dass sie nicht zurücktreten werde – es reiche aus, sich von ihrer Staatssekretärin Sabine Döring zu trennen, die die Prüfung veranlasst habe. Reicht diese Reaktion, um Schaden vom Wissenschaftsstandort Deutschland abzuwenden?

Wir sprechen darüber mit dem Philosophie-Professor Stefan Gosepath von der Freien Universität Berlin, der die Stellungnahme zum Vorgehen der Bildungsministerin unterschrieben hat.

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