Gioacchino Rossini: Elisabetta Regina d'Inghilterra © Naxos
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Oper - Gioacchino Rossini: Elisabetta Regina d'Inghilterra

Bewertung:

Eine Kritik von Matthias Käther

Ich bekenne: Sie war schon immer ein Lieblingsstück von mir, jene bizarre Elisabeth mit der Barbier-Ouvertüre vorne dran und den ganzen frivolen Zitaten aus früheren Erfolgen. Dennoch (oder grade deswegen?) ist die Oper aber erstaunlich kurzweilig und gespickt mit guten Einfällen.

Problematischer sind da schon die Anforderungen an die Stimmen. Auch wenn man – gerade im zweiten Teil des Mitschnitts – mitunter über einige arg forcierte Spitzentöne tolerant hinweghören muss: Insgesamt sind das junge, enthusiastische Stimmen, die einem äußerst temperamentvollen Dirigenten begeistert folgen.

Das Werk gibt's selten genug auf CD, also sollte man bei aller Kritik auch dankbar sein. Übrigens: Caballé & Carreras waren in der alten Referenzaufnahme aus den 70ern nicht unbedingt besser.

Matthias Käther, rbbKultur