Hörtipps

radio3 Konzerte

Die vergangenen 7 Tage

  • Pröpstin Christina-Maria Bammel (© ekbo/RolfZöllner) und Pater Klaus Mertes (© picture alliance/dpa/Wolfgang Kumm); Montage: radio3
    ekbo/RolfZöllner | picture alliance/dpa/Wolfgang Kumm

    - Unser Leben

    +++ Senioren in und nach der Pandemie – viele bleiben einsam +++ Gespräch mit Pater Klaus Mertes und Pröpstin Christina-Maria Bammel über die Rolle der katholischen und der evangelischen Kirche in der Coronazeit und deren Aufarbeitung +++ Über die psychischen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche +++

    Kultur aktuell; © radio3
    radio3

    - Kultur aktuell (7)

    Das Angebot der Berliner und der Brandenburger Kulturszene ist riesig. Besonders an den Wochenenden fällt die Auswahl nicht leicht. Hier sind Empfehlungen aus der radio3-Redaktion für dieses Wochenende, vorgestellt von Paul Sonderegger.
    Kultur aktuell; © radio3
    radio3

    - Kultur aktuell (365)

    Ulrike von Kleist war die "Lieblingsschwester" des Dichters Heinrich von Kleist. Sie war für ihn eine enge Vertraute und Geldgeberin. Also nahezu unentbehrlich! Trotzdem kennen wir sie vor allem, weil ihr Bruder über sie geschrieben hat. Das Kleist Museum in Frankfurt/Oder will das ändern, hat eine neue Ausstellung über Ulrike von Kleist entwickelt. Was genau zu sehen ist, darüber sprechen wir auf radio3 mit der Kuratorin Barbara Gribnitz.
    Kultur aktuell; © radio3
    radio3

    - Kultur aktuell (365)

    Russland setzt seinen Krieg gegen die Ukraine Tag für Tag fort. Tötet und zerstört - mehr als es in unseren Nachrichten auftaucht. Die Ukraine wehrt sich und braucht darum auch mehr Soldaten. Das ukrainische Parlament hat am Donnerstag ein Mobilisierungsgesetz verabschiedet. Der Präsident muss es noch unterschreiben. Radio 3-Osteuropa-Experte Jürgen Buch über die Ukraine, ihre Männer und der Krieg.
    Logo: rbb Kultur (Quelle: rbb)
    rbbKultur

    - Satire

    Die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammengefasst von André Bochow, natürlich satirisch und mit ganz eigenem Blick auf die Höhepunkte dieser Woche.
    Der Stichtag © rbbKultur

    - Der Stichtag

    Heute vor 70 Jahren, am 13. April 1954, wurde der amerikanische Atomphysiker J. Robert Oppenheimer, maßgeblich an der Entwicklung der Atombombe beteiligt, von weiteren Bombenprojekten ausgeschlossen. Tobias Nagorny blickt zurück.
    Tanz und Theater © rbbKultur
    rbbKultur

    - Hans Otto Theater: "Zähne und Krallen" von Peter Thiers

    An einer Universität, an der Tiere aus ganz unterschiedlichen Lebensräumen gemeinsam studieren, eskaliert die Einweihungszeremonie eines Kunstwerkes auf animalische Weise. Das erfahrene Pferd Vollblut nimmt als leitender Polizeidirektor die Ermittlungen auf. In dem Stück „Zähne und Krallen“ von Peter Thiers geht es um Themen wie Geschichte, Herkunft und Benachteiligung. Bettina Jahnke hat die Tierfabel am Hans Otto Theater in Potsdam inszeniert. Barbara Behrendt war bei der Premiere dabei.
    Musik aktuell © radio3
    radio3

    - Klassiksplits - Der Tristan-Akkord

    "Klanggewordene Sehnsucht" - so nennt man den so genannten "Tristan-Akkord". F - H - Dis und Gis. Klingt unspektakulär - aber wie unerfüllte Liebe bei Richard Wagner in Klang gegossen wird, und über Stunden das Publikum in Atem hält, das erklärt uns Carolin Pirich in der neuen Folge der Reihe "Klassiksplits".
    Kultur aktuell; © radio3
    radio3

    - Kultur aktuell (365)

    Meisterwerke, die aus Berlin und Brandenburg stammen oder dort „zu Hause sind“ - die wollen wir regelmäßig im Programm von radio3 vorstellen – Meisterwerke aus allen Bereichen der Kunst, also Literatur, Musik, Architektur, Gartenkunst, Film, Fotografie, Bildende Kunst… Heute stellt uns die Gegerin Anne Luisa Kramb Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert in e-moll vor. Sie wird in der Karajan-Akademie zur Orchestermusikerin ausgebildet. Diese Akademie dient auch als Talentschmiede für die Berliner Philharmoniker.
  • Bernhard Schrammek und Matthias Käther © Konrad Bott
    rbb/ Konrad Bott

    - Schrammek und Käther

    Ist das noch Kammermusik oder spielt da schon ein kleines Orchester? Das könnte man sich fragen, wenn man Sextette, Oktette oder Nonette hört. Viele Komponisten insbesondere des 19. Jahrhunderts hat diese Ensemble-Kammermusik sehr gereizt, wobei die verschiedensten Instrumente und Klangfarben miteinander kombiniert werden. Schrammek & Käther haben mal wieder die Qual der Wahl und stellen die zehn besten Kompositionen mit mindestens sechs Instrumenten vor.
    Kultur aktuell; © radio3
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    - Kultur aktuell (365)

    Für queere Menschen in Deutschland ist der heutige Tag ein historischer. Denn der Bundestag hat das Gesetz zur Selbstbestimmung beim Geschlechtseintrag verabschiedet. Transmenschen müssen sich nun nicht mehr langen Befragungen und Untersuchungen unterziehen, wenn sie sich mit einem anderen Geschlecht identifizieren als dem angeborenen. Eine Erklärung beim Standesamt reicht. Über das neue Gesetz sprechen wir mit der Autorin und Transaktivistin Nora Eckert.
    Kunst aktuell © radio3
    radio3

    - Die erste Berliner "Affordable Art Fair"

    Kunst, die sich auch Normalverdiener leisten können, will die Affordable Art Fair bieten, die ab heute in der Treptower Arena Station macht. Sie findet zum ersten Mal in Berlin statt, in Hamburg gibt es die 1999 in London gegründete Messe schon länger. Die Kunstwerke sollen zwischen 100 und 10.000 Euro kosten. Unsere radio3-Reporterin Antje Bonhage schaut mal, was da so alles dabei ist und wie gut die Messe, die seit 12 Uhr geöffnet ist, angenommen wird.
    Kunst aktuell © radio3
    radio3

    - "Gastarbeiter 2.0" - Ausstellung in der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst

    Geht es um die sogenannten "Gastarbeiter", liegt der Fokus meist auf Menschen aus der Türkei, Italien und Griechenland. Aber auch aus dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien sind tausende ArbeitsmigrantInnen nach Deutschland gekommen. Um sie geht es in der neuen Ausstellung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst. Welche Themen und Positionen sie behandelt, erklärt bei uns auf Radio 3 Jelena Vukmanović aus dem KuratorInnen-Team.
    Gast im Studio © radio3
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    - Zu Gast: Rocko Schamoni

    Vor 20 Jahren erzählte Rocko Schamoni die Geschichte eines Dorfpunks, der aus der Einöde ausbrechen musste. Es war seine Geschichte und "Dorfpunks" wurde ein Bestseller. In seinem neuen Roman "Pudels Kern" geht Schamoni nun zurück zu seinen Anfängen und erzählt, was zwischen 1986 und 1994 geschah. Wie aus Roddy Dangerblood Rocko Schamoni wurde - ein Künstler, der in St. Pauli die Goldenen Zitronen und Einstürzenden Neubauten traf und mit Schorsch Kamerun den legendären Golden Pudel Club gründete. Heute ist er auf radio3 zu Gast.
    Burg Lenzen - Neue Ausstellung, Foto: Björn Haase-Wendt, Antenne Brandenburg
    Björn Haase-Wendt, Antenne Brandenburg

    - Ausflugstipp: Einzigartige Flusslandschaft Elbe-Brandenburg

    Auwälder stehen im Fokus der neuen Dauerausstellung auf Burg Lenzen in der Prignitz. Die Burg mit ihrem Besucherzentrum liegt oberhalb der brandenburgischen Elbtalaue, einer der letzten naturnahen Flusslandschaften Mitteleuropas. Das Besucherzentrum wird vom Bund für Umwelt und Naturschtuz betrieben. Björn Haase-Wendt war dort.

    Wieland Hoban, Vorstand Jüdische Stimme, und Karin De Rigo, Spitzenkandidatin der Partei MERA25 in Deutschland für die Europawahl, bei einer Pressekonferenz zum Palästina-Kongress 2024 in Berlin, Foto: dpa/Sebastian Gollnow
    dpa

    - Wie läuft der Palästina-Kongress?

    Unter dem Motto "Wir klagen an" hat in einem Gewerbekomplex in Berlin-Tempelhof der umstrittene Palästina-Kongress begonnen. Die Veranstalter sprechen in ihrer Ankündigung von "israelischer Apartheid, Genozid und deutscher Mitschuld". Die Berliner Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort und beobachtet den Kongress und angekündigte Gegendemonstrationen. Vor Ort ist auch rbb24-Reporterin Birgit Raddatz, die uns live vom Geschehen berichtet.

    Schalom © radio3
    radio3

    - Schalom

    Wie in Berlin an die Geiseln und die Opfer vom 7. Oktober erinnert wird. Außerdem: "Shampoo Queen" – Deutschland-Premiere einer bissigen Satire auf dem deutsch-israelischen ID Festival 2024 in Berlin.

    Fanny Tanck © Evgeny Beleninov
    Evgeny Beleninov

    - Mit Fanny Tanck

    Anlässlich ihres Auftritts in der Berliner Philharmonie: ein Hoch auf Vilde Frang! Mit Prokofjew, Stravinsky, Mozart, Bach und Strauss u.a.

    Sir Simon Rattle: The Berlin Years 1994-2012 © Warner Classics
    Warner Classics

    - Neue Aufnahmen: Simon Rattle - "The Berlin Years"

    Weit mehr als 1.000 Konzerte hat Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker geleitet. Bei Warner Classics sind jetzt seine Berliner Jahre auf 45 CDs in einer Box erschienen. Simon Rattle und die Philharmoniker – ein Traumpaar? Matthias Käther verrät es.

    Grüner Spargel mit Bacon © Daniel Reinhardt/dpa
    Daniel Reinhardt/dpa

    - Esskultur: Spargel - gegrillt, gebraten, frittiert

    Dank der milden Temperaturen hat die Spargelsaison dieses Jahr früher als sonst angefangen, und damit auch der Medienrummel. Wie kaum ein anderes Gemüse schafft es Spargel sogar Menschen zu begeistern, die sich sonst kulinarisch eher für Fleisch interessieren. Schade nur, dass die Edelstangen meist viel zu lang und in zu viel Wasser gekocht werden. Gegrillt, überbacken, gebraten oder frittiert bewahrt Spargel Aroma und Konsistenz, als Rohkost auch noch seine Fülle an Vitaminen und Nährstoffen.

    Oliver Reese, Intendant BE © Annette Riedl/dpa
    Annette Riedl/dpa

    - Oliver Reese im Gespräch - Teil 2

    Oliver Reese, Intendant BE © Annette Riedl/dpa
    Annette Riedl/dpa

    - Oliver Reese: Berliner Ensemble nimmt nach Wasserschaden den Spielbetrieb wieder auf

    Genau vor einer Woche sind 15.000 Liter Wasser auf die Bühne des Berliner Ensembles gerieselt - möglicherweise, weil die Spinkleranlage defekt war. Dabei wurden der Bühnenboden, Vorhänge und Technik wie die Drehbühne beschädigt. Das BE geht von einem Schaden in Höhe von mindestens einer Million Euro aus. Trotzdem nimmt das Haus am Schiffbauerdamm heute Abend den Spielbetrieb wieder auf, allerdings mit einem veränderten Programm. Darüber sprechen wir jetzt hier auf radio3 mit dem Intendanten des Berliner Ensembles, Oliver Reese.

    Hedwig Richter, Bernd Ulrich: Demokratie und Revolution © Kiepenheuer & Witsch
    Kiepenheuer & Witsch

    - Hedwig Richter und Bernd Ulrich: "Demokratie und Revolution"

    Klimawandel und Artensterben schreiten immer sichtbarer voran, während mögliche Maßnahmen gegen die Krise stocken – sogern sie überhaupt ergriffen werden. Zu den Ursachen zählt, dass Demokratie eher langsam ist und Politiker auf ihre Wiederwahl schielen, weshalb sie vor radikalen Maßnahmen zurückschrecken. Die Historikerin Hedwig Richter und der ZEIT-Journalist Bernd Ulrich wollen in "Demokratie und Revolution" nun "Wege aus der selbstverschuldeten ökologischen Unmündigkeit" zeigen – so der Untertitel. Arno Orzessek hat das Buch gelesen.

    Esther Schapira auf der Frankfurter Buchmesse, 18.10.2023; © picture alliance/dts-Agentur
    picture alliance/dts-Agentur

    - Wie reagieren Juden in Deutschland auf den "Palästina-Kongress"?

    Der "Palästina-Kongress" in Berlin erregt vorab schon die Gemüter. Klagt Israel und all seine Unterstützer an. Heizt die Debatte um den Krieg in Gaza und den richtigen Umgang hier in Deutschland schon im Vorfeld weiter auf. Heute beginnt er. In einer sowieso schon aufgeheizten Stimmung: antisemitische Vorfälle hören seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober nicht auf, kommen von rechts und links außen und aus dem muslimischen Milieu. Die Kultur schlägt sich mit ihren eigenen Antisemitismus-Debatten herum und von all dem betroffen: Juden in Deutschland. Wie Juden in Deutschland auf all das reagieren, darüber sprechen wir mit Esther Schapira, freie Journalistin und Expertin für Israel, den Nahen Osten und Antisemitismus.

    Die Frag des Tages – Claudius Seidl © radio3/dpa/Tim Brakemeier
    radio3/dpa/Tim Brakemeier

    - Wie kann Berlin antisemitische Hetze beim Palästina-Kongress verhindern?

    Seit Wochen gibt es Streit um den sogenannten Palästina-Kongress, der heute in Berlin beginnt. Einige Politiker und Experten befürchten dort antisemitische Hetze gegen Israel und riefen zum Protest gegen die Veranstaltung auf. Einer der Hauptredner soll in einem Blog geschrieben haben, dass er an dem Überfall der Hamas am 7. Oktober teilgenommen hätte, wäre er jünger. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung fordert deswegen, ein Einreiseverbot für den 86jährigen palästinensischen Autor zu prüfen. "Wie kann Berlin antisemitische Hetze auf diesem Kongress verhindern?", lautet unsere "Frage des Tages" an Claudius Seidl von der FAZ.
    Schaubühne: Ulster American © Gianmarco Bresadola
    Gianmarco Bresadola

    - Premiere an der Schaubühne: "Ulster American" von David Ireland

    In seiner Komödie "Ulster American" thematisiert David Ireland Themen wie die gesellschaftspolitischen Kämpfe um mehr Teilhabe am Kulturbetrieb sowie Machtmissbrauch. Der aus Großbritannien stammende und in Berlin lebende Regissieur Rikki Henry hat das Stück an der Schaubühne inszeniert. Gestern war die Premiere und Barbara Behrendt war für radio3 dabei.
    Seit Montag. 08.04.2024, haben Pro-Palästina-Aktivisten ein Protestcamp vor dem Reichstagsgebäude aufgebaut. Unter dem Motto "Besetzung gegen Besatzung" möchten sie die "aktive Rolle Deutschlands beim Krieg in Gaza" kritisieren; © picture alliance/dpa/Jörg Carstensen
    picture alliance/dpa/Jörg Carstensen

    - "Palästina Kongress" ab heute in Berlin

    Heute beginnt in Berlin der so genannte Palästina-Kongress. Wo, das wird erst kurz vorher bekannt gegeben. Organisiert hat den Kongress der Verein "Jüdische Stimmen". Der sieht Israel als Apartheidsstaat, den Krieg in Gaza als Genozid an den Palästinensern und klagt Deutschland als Kriegsunterstützer an. Und genau um diese Anklage soll es bei dem Kongress gehen. Um den Kongress war auch die Forderung nach einem Einreiseverbot für einen der Teilnehmer, den palästinensischen Autor Salman Abu Sitta, laut geworden. Über die Hintergründe des Palästina-Kongresses sprechen wir mit Sascha Adamek vom rbb-Recherche-Team

    Bill Haley & His Comets © picture alliance / Photoshot
    picture alliance / Photoshot

    - 70. Jahrestag: Bill Haley nimmt "Rock around the Clock" auf

    12. April 1954: Heute vor 70 Jahren nahm Bill Haley mit seinen Comets die Single-B-Seite "Rock around the Clock" auf - unter erschwerten Bedingungen ... Bernd Schleßelmann blickt zurück.

  • Björk
    MCT

    - Björk

    Vor gut 30 Jahren hat die isländische Pop-Visionärin ihr Debutalbum "Debut" herausgebracht. Seither ist kein Song von ihr erschienen, bei dem nicht schnell klar war, wer da hinterm Mikrofon steht. Björk klingt hoch emotional – ihre mädchenhafte Stimme kippt immer wieder verletzlich in kämpferischer Auflehnung. Ihre komplizierten, ornamenthaften Melodien fügen sich in ihre Klangwelten ein. Die sind aufwendig gestaltet, oft um elektronische Dimensionen erweitert und werden dank auffälliger Kostüme und aufwendigen Videos zu einer Art futuristischem Gesamt-Kunstwerk. Ortrun Schütz stellt sie vor.

    Michael Sanderling; Foto: Marco Borggreve
    Marco Borggreve

    - Michael Sanderling dirigiert die Kammerakademie Potsdam

    Michael Sanderling eröffnete den Abend im Nikolaisaal Potsdam mit der Ouvertüre zu "Mitridatere di Ponto" von Wolfgang Amadeus Mozart. Peter Tschaikowsky würdigte den Komponisten in der darauffolgenden "Mozartiana". Zuletzt spielte die Kammerakademie Potsdam die Sinfonie Nr. 14 von Dmitrij Schostakowitsch, für die Viktorija Kaminskaite (Sopran) und Alexander Vassiliev (Bass) gastierten.

    Anhänger der islamfeindlichen Pegida-Bewegung demonstrieren am 15.02.2016 mit einem Schild "Ich will nur Deutscher unter Deutschen sein!" vor der Frauenkirche in Dresden; © picture alliance/dpa-Zentralbild/Arno Burgi
    picture alliance/dpa-Zentralbild/Arno Burgi

    - Unser hausgemachter Rassismus

    Die Debatte mit Natascha Freundel, Gilda Sahebi und Katharina Warda

    "Ausweisen löst die Probleme nicht." – Gilda Sahebi

    "Der 'Rassismus-Vorwurf" wird in Deutschland als der 'schlimmste Vorwurf empfunden'", schreibt die Journalistin und Politikwissenschaftlerin Gilda Sahebi in ihrem neuen Buch "Wie wir uns Rassismus beibringen". Dabei durchziehen rassistische Denkmuster unsere Debatten und prägen staatliche Strukturen. Lösen wir denn Probleme, auf die etwa die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik hinweist, mit Abschiebungen? Mitnichten, so Gilda Sahebi: wir verdecken und verdrängen sie. Für die Soziologin Katharina Warda knüpft die Vorstellung eines ethnisch homogenen Deutschlands, das nun mit Zuwanderung konfrontiert sei, an die völkische NS-Ideologie an. Migration ist Teil der Menschheitsgeschichte, betont sie. Und: "Vielfalt ist da und ziemlich geil."

    Gilda Sahebi, geboren 1984 im Iran und aufgewachsen in Deutschland, ist ausgebildete Ärztin, Politikwissenschaftlerin und Journalistin. Ihr aktuelles Buch "Wie wir uns Rassismus beibringen. Eine Analyse deutscher Debatten" ist bei S. Fischer erschienen.

    Katharina Warda, geboren 1985 in Wernigerode, ist Autorin und Soziologin. In ihrem Projekt "Dunkeldeutschland" beleuchtet sie blinde Flecken in der deutschen Geschichtsschreibung, basierend auf ihren eigenen Erfahrungen als Schwarze ostdeutsche Frau in der DDR und nach 1989/90.

    Mehr Infos: www.radiodrei.de/derzweitegedanke

    Schreiben Sie uns gern direkt an derzweitegedanke@rbbkultur.de

    Studio 14 | Buchpremiere: "Das Grundgesetz" © Thomas Ernst
    Thomas Ernst

    - Baldige Einstellung der Strafverfolgung gegen Julian Assange?

    Gibt es wieder Hoffnung für Julian Assange? Präsident Joe Biden hat gestern gesagt, eine Einstellung des Verfahrens gegen ihn prüfen zu wollen. Der PEN Berlin setzt sich seit Anfang an für seine Freilassung. Wir sprechen mit dessen Präsidentin Eva Menasse.

    Demonstrant in London: "Hands off Assange" © AP Photo/Frank Augstein / dpa
    AP Photo/Frank Augstein / dpa

    - Hoffnung für Julian Assange: USA könnten auf Strafverfolgung verzichten

    Seit zwölf Jahren ist er eingesperrt: Wikileaks-Gründer Julian Assange gilt in den USA als Staatsfeind. Die USA werfen ihm vor, vertrauliche Dokumente u.a. über militärische Aktivitäten der USA veröffentlicht zu haben und fordern seit Jahren von Großbritannien seine Auslieferung. Das hat der Londoner High Court aber untersagt. Ausgerechnet von den USA gibt es jetzt Signale für ein Ende der Strafverfolgung. Joe Biden hat gestern gesagt, er erwäge, auf seine Auslieferung zu verzichten. Über diesen Sinneswandel sprechen wir mit Katrin Brand, ARD-Korrespondentin in Washington.

    Musikpädagog:innen in Frankfurt (Oder) © Patrick Pleul/dpa
    Patrick Pleul/dpa

    - Fehlende Musiklehrer*innen an Musikschulen in Brandenburg

    Zu wenig Musiklehrkräfte - das ist in Brandenburg genauso ein Problem wie in Berlin. Die Gründe sind ähnlich: Fachkräftemangel und schlechte Bezahlung. Was das zum Beispiel für eine kleine Musikschule wie die in Guben bedeutet, berichtet Daniel Friedrich aus dem rbb-Studio in Cottbus.

    Michael Wesely mit Hein Gorny: Alexanderplatz, Berlin 1946/2023 © VG Bild-Kunst, Bonn 2024
    VG Bild-Kunst, Bonn 2024

    - Michael Wesely: Berlin Langzeit belichtet im Museum für Fotografie

    Berlin früher und heute, und zwar beides gleichzeitig: wie das aussieht zeigen Aufnahmen von Michael Wesely, die ab morgen im Museum für Fotografie in Berlin zu sehen sind. International bekannt ist der Berliner Fotograf vor allem für seinen außergewöhnlichen Umgang mit Langzeitbelichtungen. Zum Teil erfassen seine Bilder Prozesse, die sich über Zeiträume von Minuten, vielen Stunden bis hin zu Jahren erstrecken. Antje Bonhage hat die Ausstellung schon vorab besucht.

    Ein gezeichnetes, buntes Gehirn in der Mitte. Darüber und darunter steht geschrieben "Ein Hirn für Nazis". | Grafik: Fritz
    Fritz

    - Radio Fritz Aktion: "Ein Hirn für Nazis"

    "Ein Hirn für Nazis" - nein, das ist keine Benefizveranstaltung à la "Ein Herz für Kinder". Die Radio Fritz-Aktion macht darauf aufmerksam, was Gefahren durch den Rechtsextremismus konkret bedeuten - für Menschen, die Tag für Tag damit konfrontiert sind. Über die Aktion sprechen wir mit unserem Radio-Fritz-Kollegen Bruno Dietel.

    Sticker "Ein Hirn für Nazis" (Quelle: Fritz)
    Fritz

    - Radio Fritz Aktion: "Kill Pia" - Porträt im Rahmen der Aktion "Ein Hirn für Nazis"

    Wie gefährlich Rechtsextremismus ist, machen in diesen Wochen unsere Kolleginnen und Kollegen von Radio Fritz klar. Sie porträtieren in der Aktion "Ein Hirn für Nazis" fünf Personen, die wegen ihres politischen Engagements um Leib und Leben fürchten müssen. Darunter Pia, eine mutige 16-Jährige aus Eisenhüttenstadt.

    Shield & Shine – Umbrella; © Die Vielen
    Die Vielen

    - SHIELD & SHINE – Kampagnenaufruf der Vielen

    Die Kultur macht mobil gegen rechts. Denn angesichts hoher Umfragewerte für die AfD ist die Sorge groß, dass die Partei in die Kulturarbeit eingreifen wird, sollte sie die Landtagswahlen gewinnen. Darum startet in Berlin heute eine große Aktion. "Die Vielen", ein Netzwerk von Kulturinstitutionen ruft unter dem Motto "Shield and Shine" zum Vernetzen und Mitmachen auf. Barbara Behrendt war beim Auftakt in der Berliner Akademie der Künste für uns dabei.

    Georg Friedrich Händel: Dixit Dominus © harmonia mundi
    harmonia mundi

    - Georg Friedrich Händel - Römische Psalmvertonungen

    Der RIAS Kammerchor Berlin hat drei dieser römischen Kompositionen von Händel gemeinsam mit der Akademie für Alte Musik Berlin neu eingespielt. Bernhard Schrammek hat sich die Aufnahme angehört.

    Ausstellungsraum der Galerie Trautwein Herleth, Foto: Trautwein Herleth, Berlin
    Trautwein Herleth, Berlin

    - "Platz für Kunst": Zwei aktuelle Ausstellungstipps aus Galerien in Berlin

    Hunderte Galerien allein in Berlin zeigen, wie lebendig und vielfältig die Hauptstadtregion in Sachen Kunst ist. Bei radio3 berichten wir regelmäßig über die großen Ausstellungen in den Museen, aber auch die kleineren in Galerien und Kunstvereinen sollen eine Plattform bekommen. Silke Hennig stellt zwei Berliner Galerien und ihre aktuellen Ausstellungen vor.
    Daniel Ris, neuer Intendant in Senftenberg (Bild: Rene Löffler)
    Rene Löffler

    - "Die Vielen" in Brandenburg: Die Neue Bühne Senftenberg ist von Anfang an dabei

    "Die Vielen": das ist ein Netzwerk von Kulturschaffenden und Kulturhäusern deutschlandweit, die sich gegen Rechtsextremismus, für die Menschenrechte und die Freiheit der Kunst einsetzen. Das Netzwerk gibt es schon seit 2018 - und heute meldet es sich mit einer Kampagne zurück: "Shield & Shine" - Schutzschild und schillerndes Vorbild im Wahljahr 2024 sozusagen. Bei den "Vielen" von Anfang an dabei: Die Neue Bühne Senftenberg. Über die Gründe sprechen wir Daniel Ris, Intendant des Theaters.

    Alena Jabarine, Gastgeberin der Gesprächsreihe "Gaza Talks", Foto: privat
    Privat

    - "Über Gaza reden" im BE - Gespräch mit Alena Jabarine

    In Deutschland über den "Nahostkonflikt" zu reden, ist schwierig. Das Leid, so wirkt es dann manchmal, kann nur aus israelischer oder palästinensischer Seite anerkannt werden. Als wäre es nicht eng miteinander verwoben. Das Berliner Ensemble lädt heute Abend zur Podiumsdiskussion - u.a. mit der Journalistin Alena Jabarine. Auf radio3 berichtet sie schon mal von ihrer Idee, wie wir über Gaza reden können.

    Bücher (Quelle: Colourbox)
    Colourbox

    - "3 Bücher, die ..." ich nicht gelesen habe

    radio3 - wir feiern die Zahl 3! Denn die 3 steht für Kultur, sie steht für Magie, für Glück, für etwas, dem nichts mehr hinzuzufügen ist. In unserem neuen Format "3 Bücher, die ..." hat unsere Literaturliebhaberin Sarah Murrenhoff eine ganz besondere Auslese mitgebracht: Drei Bücher, die sie nicht gelesen hat und auch nicht lesen will.
    Integration auf dem Arbeitsmarkt © Jens Kalaene/dpa
    Jens Kalaene/dpa

    - Wie man Asylbewerber in den Arbeitsmarkt integrieren kann

    Das Ankommen im Arbeitsmarkt gilt als Schlüssel für eine gelungene Integration von Flüchtlingen. Zugleich kämpfen viele Arbeitgeber*innen damit, dass sie nicht genug Fachkräfte finden. Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren - das klingt nach einer Idee, die für alle gut ist. Trotzdem gelingt das nicht immer. Doritt Komitowski forscht dazu - auch im Auftrag der Bundesregierung am Minor-Kontor. Auf radio3 erzählt sie, wie Geflüchtete und Arbeitgeber besser zusammen kommen können.

    Migranten gehen über das Gelände der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber (ZABH) des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt © Patrick Pleul/dpa
    Patrick Pleul/dpa

    - Wie die Kriminalitätsrate von geflüchteten Menschen verringert werden kann

    Gestern hat die EU das Asylrecht verschärft. Das neue Gesetz sieht vor, dass Flüchtlinge, die aus einem als sicher geltenden Land in Europa ankommen, künftig unter haftähnlichen Bedingungen in eine streng kontrollierte Aufnahmeeinrichtung kommen. Für Innenministerin Nancy Faeser ist das EU-Asylrecht ein Schlüssel zur Steuerung der Migration. Die sei auch nötig, um die aktuell steigende Kriminalitätsrate unter Menschen mit Migrationshintergrund wieder zu senken. Hilft die Verschärfung des Asylrechts tatsächlich, die Kriminalitätsrate zu senken? Darüber sprechen wir auf radio3 mit dem Soziologen Özgür Özvatan.

    Die Frag des Tages – Nora Bossong © radio3/Christian Deutscher
    radio3/Christian Deutscher

    - Ist eine Verschärfung des EU-Asylrechts richtig?

    Nach jahrelangen Debatten hat das EU-Parlament gestern die europäischen Asylregeln verschärft. Während Befürworter*innen das Gesetzespaket für den bestmöglichen Kompromiss halten, gibt es auch viel Kritik vor allem von Menschenrechtsorganisationen, aber auch von Abgeordneten der Grünen und Linken. Unsere Frage des Tages an die Autorin Nora Bossong lautet: "Ist eine Verschärfung des EU-Asylrechts richtig?"
    Szene des Films "La Chimera" mit Josh O'Connor (M, undatierte Filmszene), Foto: dpa/Piffl Medien
    dpa/Piffl Medien

    - Filmkritik: "La Chimera" von Alice Rohrwacher

    Zwei Filme über das Leben auf dem Land hat die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher bereits gedreht. Filme, die jeweils große Aufmerksamkeit erzielt und Rohrwacher zu einer wichtigen Stimme des modernen italienischen Kinos gemacht haben. Mit "La Chimera" beschließt die jüngere Schwester der Schauspielerin Alba Rohrwacher ihre Trilogie über das Landleben. Der Film kommt heute in die Kinos und unsere Kritikerin Christine Deggau stellt ihn vor.

    Kultur aktuell; © radio3
    radio3

    - Berlinale: Kulturausschuss diskutiert Antisemitismusdebatte rund um die Festspiele

    Gestern ging es vor dem Kulturausschuss des Bundes noch mal um den Eklat bei diesjährigen Berlinale. Zur Erinnerung: im Rahmen um die Preisverleihung an das palästinensisch-israelische Filmteam von "No other land" und andere Filme hatten sich Filmschaffende mit den Palästinensern solidarisiert. Sie hatten unter Applaus des Publikums Israel einen Genozid vorgeworfen und einen Apartheidsstaat genannt. Jetzt mussten sich die Kulturstaatsministerin Claudia Roth und die alte und neue Festivalleitung, Mariette Rissenbeek und Tricia Tuttle, die alle bei dem Abend dabei waren, erklären. Wie das abging, hat unser Filmexperte Rüdiger Suchsland verfolgt.

    Außenansicht der Akademie der Künste, Foto: dpa/Gerald Matzka
    dpa/Gerald Matzka

    - Shield & Shine! Kultur gegen Rechtsextremismus: Neuer Kampagne der "Vielen"

    "Die Vielen": das sind Kulturschaffende, die sich seit 2018 in einem Netzwerk zusammengetan haben. Ziel: gegen Rechts, für die Menschenrechte und die Freiheit der Kunst Stellung beziehen. Jetzt versucht die Initiative einen Neuaufschlag: im Super-Wahljahr 2024, wo ein massives Erstarken der AfD vorausgesagt wird. Heute wird die neue Kampagne "Shield& Shine" in der Akademie der Künste vorgestellt. Mit dabei auch Olaf Zimmermann vom Deutschen Kulturrat.

    Bernd Eichinger im Jahr 2009, Foto: IMAGO / Strussfoto
    IMAGO / Strussfoto

    - 75. Geburtstag von Bernd Eichinger

    11. April 1949: Heute vor 75 Jahren wurde Bernd Eichinger geboren. Siegfried Tesche erinnert an den Filmproduzenten und Regisseur.

    Podcast | Orte & Worte © rbb
    rbb

    - Mit Deniz Ohde in der Leipziger Stadtbibliothek

    Bibliotheken sind für Deniz Ohde zum einen Orte der Entspannung und zum anderen Orte zum Arbeiten. Schon als Kind war die Bücherei ein Lieblingsort für die Schriftstellerin. Mittlerweile stehen ihre eigenen Werke in den Regalen zum Ausleihen. „Streulicht“, ihr Debütroman von 2020, war ein großer Erfolg und für den Deutschen Buchpreis nominiert. „Ich stelle mich schlafend“ heißt ihr zweiter Roman, der von einer toxischen Liebe erzählt, von Glaube und Spiritualität, einem Leben im Korsett und von den Grauzonen der Gewalt und der sexuellen Übergriffe gegen Frauen. Deniz lebt seit 2011 in Leipzig und nimmt Nadine mit in die Stadtbibliothek. Gemeinsam machen sie sich auch auf die Suche nach anderen Büchern, die sie empfehlen möchten.
    Meine Musik © radio3
    radio3

    - Meine Musik

    (165) Le Water-chute. Wassermusik ohne Händel im zweitenTeil, mit Debussy und einer versunkenen Kathedrale, Telemann und einer Hommage ans Pyrmonter Heilwasser oder Satie und der Wasserrutsche im Pariser Luna Park. Davor ein Blick auf das unbekannte Streichquartett-Schaffen von Heitor Villa-Lobos.
  • Leonidas Kavakos, Geiger © Gregor Hohenberg / Sony Music Entertainment
    Gregor Hohenberg / Sony Music Entertainment

    - David Afkham dirigiert das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin

    Am 10. April 2014 besuchte der Geiger Leonidas Kavakos die Philharmonie Berlin und spielte das Violinkonzert in D-Dur von Johannes Brahms. Unter der Leitung von David Afkham vervollständigte das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin das Programm mit Anton Weberns 6 Stücken für Orchester und Dmitrij Schostakowitschs Sinfonie Nr. 15.

    Claus Fischer; © Oliver Ziebe
    Oliver Ziebe

    - Auftakt: Die andere Konzerteinführung

    Wir schauen voraus auf den radio3 Konzertabend. Wer hat die Stücke komponiert und warum? Wer spielt heute Abend eine wichtige Rolle? Claus Fischer stellt vor: Das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin spielt Werke von Webern, Brahms und Schostakowitsch.

    Back to Black © STUDIOCANAL SAS
    STUDIOCANAL SAS

    - Filmkritik: "Back to Black"

    Sie ist nur 27 Jahre alt geworden. Und doch ist die Sängerin Amy Winehouse eine der berühmtesten Künstlerinnen der jüngeren Pop-Geschichte. Bis heute werden die Songs ihres Albums "Back to Black" 80 Millionen Mal im Monat gestreamt. "Back to Black" – so heißt auch der Film der britischen Regisseurin Sam Taylor-Johnson über das atemlose Leben der Sängerin, die 2011 an einer Alkoholvergiftung starb. Wie Lady Diana oder Britney Spears wurde Amy Winehouse in ihren letzten Lebensjahren erbarmungslos von Paparazzi verfolgt. Fans befürchten, dass der Film ihr Schicksal erneut ausschlachtet. Simone Reber hat sich den Film angesehen.

    Stempel und Asyl-Stempel, Foto: IMAGO/Sascha Steinach
    IMAGO/Sascha Steinach

    - Nach acht Jahren: EU-Parlament stimmt über Asylreform ab

    Seit acht Jahren wollen die EU-Mitgliedsstaaten das Asylrecht reformieren und ringen nach einem Kompromiss. Ziel ist es, die Migration in die Europäische Union zu begrenzen und zu steuern. Am 10.04.2024 hat das EU-Parlament endlich darüber abgestimmt. Geplant sind einheitliche Verfahren an den Außengrenzen und ein verbesserter Verteilungsmechanismus. Wir sprechen mit unserem ARD-Korrespondenten Andreas Meyer-Feist in Brüssel.

    Die Schriftstellerin Jenny Erpenbeck bei einem Fototermin in ihrem Arbeitszimmer, Foto: dpa/Jens Kalaene
    dpa/Jens Kalaene

    - "Kairos": Jenny Erpenbeck für Booker Prize nominiert

    Die Berliner Autorin Jenny Erpenbeck hat Grund zur Freude: Sie steht - gemeinsam mit ihrem Übersetzer Michael Hofman - mit ihrem Roman "Kairos" auf der Shortlist des International Booker Prize. Was diese Nominierung für diesen doch so großen Preis der englischsprachigen Welt für sie bedeutet, fragen wir Jenny Erpenbeck.

    Ben von Grafenstein, Regisseur © David Dollmann
    David Dollmann

    - Zu Gast: Ben von Grafenstein, Regisseur

    Seine filmische Laufbahn begann Ben von Grafenstein als Cutter von Spiel- und Dokumentarfilmen. Als Regisseur von "Blindflug" und "Kasimir und Karoline" konnte er auf internationalen Filmfestivals wie der Berlinale oder dem Filmfest München große Erfolge feiern. Für seinen Film "Die Ungewollten" wurde er mit dem Robert-Geisendörfer-Preis ausgezeichnet. Heute ist der Wahlberliner auf radio3 zu Gast und spricht über sein neues Filmprojekt "ÜberLeben in Brandenburg".
    Hocker aus Ghana in der Akademie der Künste bei der Ausstellung "Spurensicherung. Die Geschichte(n) hinter den Werken", Foto: dpa/Christophe Gateau
    dpa/Christophe Gateau

    - Provenienzspaziergang durch Berlin

    Die Herkunft von Kunst- und Kulturgegenstände nachzuvollziehen und zu beleuchten, damit befasst sich die Provenienzforschung. Sie ist ein großes Thema für Museen in Deutschland und darüber hinaus. Die Liste der Objekte, die im Nationalsozialismus oder in kolonialen Kontexten geraubt wurden, ist lang. Heute, am Internationalen Tag der Provenienzforschung geben Forschende Einblick in ihre Arbeit – in Berlin unter anderem im Rahmen von "Provenienzspaziergängen". Bei einem davon ist Antje Bonhage mitspaziert.

    Junge Erwachsene protestieren vor der US-Botschaft in Berlin gegen die Aufhebung des Roe v. Wade Gesetz, Foto: dpa/Süddeutsche Zeitung Photo/Mike Schmidt
    dpa/Süddeutsche Zeitung Photo/Mike Schmidt

    - Kommission für Legalisierung von Abtreibung

    Die 'Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung' legt zwar erst am 15.04.24 ihre Empfehlungen vor. Aber die sind jetzt durchgesickert - und signalisieren einen Epochenwechsel in Sachen Abtreibung. Die soll künftig in den ersten drei Monaten straffrei sein. Auch für Leihmutterschaft und Eizellspende hat die Kommisssion Richtlinien erarbeitet. Wir sprechen mit Jonte Lindemann vom gen-ethischen Netzwerk über die ethischen und sozialen Folgen.

    Matthias Käther (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - mit Matthias Käther

    Joseph Haydns Opernfragment "Orfeo ed Euridice" (1791) Neues vom Markt: Michael Spyres Tenor: "Wagner - In the Shadows" (Erato) Johann Simon Mayr: Messa solenne D-Dur (Hauk/Naxos)

    Sabine Devieilhe: Mozart – Strauss: Lieder © Erato
    Erato

    - Sabine Devieilhe - Lieder von Mozart & Strauss

    Auf ihrem bereits siebten Solo-Album kombiniert die französische Star-Sopranistin Sabine Devieilhe Lieder von Richard Strauss mit solchen von Mozart. Kai Luehrs-Kaiser hat sich das Album angehört.

    Bild zum Film "Sieger sein": Mona (Dileyla Agirman) und ihre Tante (Hêvîn Tekin), Foto: Stephan Burchardt / DCM
    Stephan Burchardt / DCM

    - "Sieger sein" - Regisseurin Soleen Yusef im Gespräch

    Mona musste mit ihrer kurdischen Familie aus Syrien fliehen. Deutschland und Berlin sind ihr noch fremd, vor allem ihr Bezirk Wedding: Dort schikanieren Schüler:innen die Lehrer:innen. Als ein Fußballturnier aller Berliner Schulen ansteht, bemerkt der Klassenlehrer Monas großes Talent für Fußball. Sie wird Teil des Fußball-Teams und bekommt bei einem Turnier die Chance, ganz Berlin zu zeigen, wer den besten Schulfußball der Hauptstadt spielt. Auf radio3 sprechen wir mit Regisseurin Soleen Yusef, die ihren Film "Sieger sein" auf der Generation KPlus der diesjährigen Berlinale gezeigt hat.
    Mann schaut auf das TikTok-Logo auf seinem Smartphone, Foto: dpa/NurPhoto/Jaap Arriens
    dpa/NurPhoto/Jaap Arriens

    - Politik auf TikTok - Gespräch mit Marcus Bösch

    Auch Bundeskanzler Olaf Scholz bespielt nun einen TikTok-Kanal. Damit ist er nicht der einzige. Viele demokratische Politiker:innen haben sich nach langem Zögern doch dafür entschieden, auf der chinesischen Social Media Plattform präsent zu sein. Sie wollen TikTok nicht mehr rechten Parteien wie der AfD überlassen und dort junge Menschen erreichen. Geht ihre Strategie auf? Darüber sprechen wir mit dem Politologen und TikTok-Experten Marcus Bösch.

    Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) jetzt auf TikTok, Foto: IMAGO/Hanno Bode
    IMAGO/Hanno Bode

    - "Entschlüsselt": Scholz auf TikTok

    Wie prägen Bilder, Videos und Schlagworte unsere Sicht auf die Welt? Was erzählen sie über unsere Gesellschaft und welche Macht haben sie? Das klären wir immer mittwochs in unserer neuen radio3-Rubrik "Entschlüsselt". Den Auftakt macht heute die Kunsthistorikerin und Kuratorin Julia Meyer-Brehm, die sich die Premiere von Bundeskanzler Olaf Scholz auf TikTok genauer angesehen hat.

    Buchcover: Hanno Hochmuth - Berlin: Das Rom der Zeitgeschichte, Quelle: Ch. Links Verlag
    Ch. Links Verlag

    - Hanno Hochmuth: "Berlin. Das Rom der Zeitgeschichte"

    Hanno Hochmuth ist Historiker am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam und lehrt "Public History" an der Freien Universität Berlin. Er hat Bücher zur Stadt- und Zeitgeschichte Berlins im 20. Jahrhundert veröffentlicht, Kiez-Geschichten über Friedrichshain und Kreuzberg im geteilten Berlin gesammelt und eine Buch über die Besetzung und Räumung der Mainzer Straße in der Wendezeit herausgegeben. Sein neues Buch heißt: "Berlin. Das Rom der Zeitgeschichte". Am 10.04. stellt er das Werk im "Besucherzentrum Check-In" im Flughafen Tempelhof vor. Frank Dietschreit hat es bereits gelesen.

    Jüdisches Museum in der Berliner Lindenstraße, Foto: dpa/Bildagentur-online/Joko
    dpa/Bildagentur-online/Joko

    - Natan Sznaider über neues Diskursformat zu "Ambiguitätstoleranz"

    "Ambiguitätstoleranz" - so heißt eine neue Veranstaltungsreihe, kuratiert vom Soziologen Natan Sznaider. Er hält heute Abend den Einführungsvortrag und diskutiert dann an vier folgenden Terminen mit Gästen über Ambiguitätstoleranz und deren Relevanz: Die Grundfrage in diesen unsicherne Zeiten voller Polarisierung: "Wie können wir unterschiedliche Positionen aushalten? Wir sprechen dazu auf radio3 mit Natan Sznaider.

    Die Frag des Tages – Claus Leggewie © radio3/Georg Lukas
    radio3/Georg Lukas

    - Ist das Klimaschutzurteil vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegweisend?

    Ist Klimaschutz ein Menschenrecht? Diese Frage hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gestern im Fall einer Klage von Schweizer Klimaschützerinnen mit Ja beantwortet. Das Gericht gab den klagenden Seniorinnen recht, die der Schweizer Regierung vorwerfen, nicht genug gegen den Klimawandel zu tun. Ist dieses Urteil wegweisend? Das fragen wir den Politikwissenschaftler Claus Leggewie in unserer Frage des Tages.

    Chaos Kompass - Eine Produktion mit jungen Menschen von Bahar Meriç, Foto: Sinje Hasheider
    Sinje Hasheider

    - "Chaos Kompass" im Theater an der Parkaue

    Alles scheint sich immer schneller zu drehen, Krisen und Kriege jagen einander und gesellschaftliche Verwerfungen werden offenbar. Wie soll man sich da zurechtfinden? Gerade junge Menschen, die eh nach Identität und Orientierung suchen, sind besonders gefordert. Wer bräuchte da nicht einen Kompass? "Chaos Kompass" - so heißt also die partizipative Theater-Produktion am Theater an der Parkaue. Unter der Leitung der Choreografin sind all diese Fragen mit Menschen zwischen 16 und 27 Jahren behandelt worden. Gestern war die Premiere und unser Kritiker Frank Schmid war dabei.
    Provenienzforschung: Auf einer Karteikarte ist Herkunft eines Leuchters verzeichnet, der aus der Synagoge in Hamm entwendet wurde, Foto: dpa/Oliver Berg
    dpa/Oliver Berg

    - Tag der Provenienzforschung

    Am 10. April 2024 findet der internationale Tag der Provenienzforschung zum sechsten Mal statt. Aus diesem Anlass geben unter anderem die Staatlichen Museen zu Berlin Einblicke in die Arbeit der Provenienzforscher*innen. Neben geführten Provenienzspaziergängen durch die historische Mitte Berlins gibt es Aktionen etwa auch im "Museum Europäischer Kulturen".

    Warum dieser Tag so vielfältig begangen wird und was genau passiert, erfahren wir von Sven Haase, Provenienzforscher im Zentralarchiv der Staatlichen Museen. Er hat den Tag mit aus der Taufe gehoben.

    Elisabeth Wiedemann, Heinz Schubert, Hildegard Krekel & Diether Krebs in "Ein Herz und eine Seele", Foto: IMAGO / Allstar
    IMAGO / Allstar

    - Hommage zum 100. Geburtstag: Wie hat Wolfgang Menge das deutsche Fernsehen geprägt?

    Den 100. Geburtstag des Drehbuchautors Wolfgang Menge feiern die Deutsche Kinemathek und das Zeughauskino gemeinsam mit einer vierteiligen Filmreihe und einem Werkstattgespräch über Satire im Fernsehen mit Oliver Kalkofe und Christina Schlag. Klaudia Wick hat diese Hommage mitkonzipiert. Wir sprechen mit ihr auf radio3.

    Wolfgang Menge im Jahr 2004, Foto: dpa/Eventpress Herrmann
    dpa/Eventpress Herrmann

    - 100. Geburtstag von Wolfgang Menge

    Heute vor 100 Jahren wurde Wolfgang Menge geboren. Ralf Gödde erinnert an den Journalist und Drehbuchautor.

    Deep Doku – Cover mit Logo; © rbbKultur
    rbbKultur

    - Glücksspiel – Janet und Mathias haben alles verzockt

    Sportwetten, Spielautomaten, Onlineglücksspiel: 4,6 Millionen Menschen in Deutschland sind spielsüchtig oder suchtgefährdet. Janet und Mathias sind zwei von ihnen und kennen die Entwicklung von Anfängerglück zu starker Abhängigkeit.

    Bei Mathias hat alles schon als Kind mit Preisausschreiben und Tombola-Verlosungen angefangen. Später ist er dann in Online-Sportwetten eingestiegen und hat alles verzockt, was er und seine Frau sich aufgebaut haben.

    Janet hat sich die Tage und Nächte in Döner-Imbissen mit Spielautomaten und in Spielotheken um die Ohren geschlagen. Wichtiger als Essen und Trinken war die Hoffnung auf einen Gewinn. Bis auch sie vor dem Nichts stand.

    Schaffen die beiden es raus aus der Sucht?

    Von Kilian Mazurek

    Regie: Oliver Martin
    Produktion: Bodo Pasternak
    Redaktion: Johannes Nichelmann

    Und zum Schluss noch ein Podcast-Tipp aus der ARD: Opa, lass reden
    https://1.ard.de/olrlinktree

  • Eckhard Weber; © Carsten Kampf
    Carsten Kampf

    - Musik der Gegenwart

    "schöner leben" ist der Titel einer Serie von Solostücken, an der Martin Schüttler seit 2004 in unregelmäßigen Abständen arbeitet. "Die Stücke entstehen immer ohne Auftrag, ohne festen Zeitplan, in enger Zusammenarbeit mit befreundeten Musiker*innen und unterlaufen so die üblichen Produktionsbedingungen von notierter Musik. Eingebettet in skizzenhafte Inszenierungen verhandeln die einzelnen ›schöner leben‹-Episoden spielerisch-performativ den musizierenden Körper zwischen Virtuosität, Technik, Drag und Queerness. Zeitgleich verarbeiten sie Aspekte von Traurigkeit, Zerrissenheit und Suizid." // Konzertaufnahme vom 21. Januar 2024 im radialsystem berlin. // Am Mikrofon: Ecki Ramón Weber

    Vladimir Jurowski ist Chefdirigent des RSO Berlin.
    Peter Meisel

    - Vladimir Jurowski dirigiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

    Vladimir Jurowski, Chefdirigent des RSB, versteht sich als ein politisch wacher Künstler, der sich einmischt und Stellung nimmt. Von Zeitgeschichte geprägt ist auch das Konzert des RSB bei Ultraschall Berlin. Olga Rayeva hat eine Erinnerung an Mariupol geschrieben, eine Stadt, in der sie immer sehr glücklich war und die es heute, wie sie sagt, "nicht mehr gibt". Von der "Zerstörung des scheinbar Ursprünglichen", vom allmählichen Zerbrechen einer friedlichen Landschaft, spricht auch das kurze Orchesterstück von Elnaz Seyedi. Oscar Bianchi macht einen "Raum der Bedeutungen" auf, geprägt von "Überschreitungen und Schwellen". Wie Seyedi, so ist auch Farzia Fallah in Iran geboren. Ihr Orchesterwerk, für das sie den Heidelberger Künstlerinnenpreis erhielt, entstand während der Proteste gegen den gewaltsamen Tod von Mahsa Amini im Polizeigewahrsam im Herbst 2022: musikalische Spuren einer brennenden, wütenden, freiheitsliebenden Masse.

    Joseph Beuys im Hamburger Bahnhof Berlin, Foto: Jacopo La Forgia
    Jacopo La Forgia

    - Hamburger Bahnhof: Neue Präsentation von Joseph Beuys

    Im Hamburger Bahnhof, dem Museum für Gegenwartskunst in Berlin, wurde umgeräumt. Zur Wiedereröffnung der frisch sanierten Kleihueshalle sind dort jetzt Werke von Joseph Beuys zu sehen - eine Dauerausstellung, die nicht nur als Rückblick gedacht, sondern auch als Auseinandersetzung mit aktueller Kunst. Unsere Kunstexpertin Barbara Wiegand konnte bereits einen Blick reinwerfen.

    Wolfgang Schäubles Buch "Erinnerungen" in einer Buchhandlung, Foto: dpa/Sebastian Gollnow
    dpa/Sebastian Gollnow

    - Schäubles Memoiren

    Gut ein halbes Jahrhundert - 51 Jahre lang - war Wolfgang Schäuble Parlamentarier und hat als CDU-Politiker die bundesdeutsche Politik mitgeprägt. Gestern sind posthum seine Memoiren erschienen: 656 Seiten Erinnerungen an ein halbes Jahrhundert politische Geschichtsschreibung der Bundesrepublik. "Erinnerungen. Mein Leben in der Politik" heißt das Buch, und Schäuble hat es mit zwei Co-Autoren geschrieben: mit Hilmar Sack und Jens Hacke. Und mit dem Historiker und Politikwissenschaftler Jens Hacke sprechen wir auf radio3.
    Deutsches Symphonie-Orchester Berlin im ICC, Foto: Peter Adamik
    Peter Adamik

    - Das DSO arbeitet seit Frühjahr 2023 im ICC

    Seit zehn Jahren ist das Internationale Congress Centrum (ICC) Berlin geschlossen. Die Zukunft ist ungewiss. Einen Ort für Kunst, Kultur und Innovation würde der Senat hier gern sehen, allerdings bräuchte es dafür Investoren. Die eine oder andere Zwischennutzung hat das ehemalige Kongresszentrum in den letzten Jahren erfahren, so diente es als Flüchtlingsunterkunft, später als Impfzentrum während der Corona-Pandemie. Derzeit ist das Deutsche Symphonie Orchester (DSO) Berlin im ICC untergebracht. Antje Bonhage hat das Orchester dort besucht.

    CD-Cover: Antilopen Gang - Oktober in Europa, Quelle: Sony Music
    Sony Music

    - Lied gegen Antisemitismus: "Oktober in Europa" von Antilopen Gang

    Die Berliner Hip-Hop-Band "Antilopen Gang" hat vor kurzem ein Lied über die Folgen des 7. Oktobers und den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland veröffentlicht. "Oktober in Europa" heißt der Song - und er hat eine Diskussion angestoßen. Viel Zuspruch kommt von vielen Seiten, aber auch die Kritik, dass er zu einseitig sei. Es fehle etwa an Empathie für geschätzt 35.000 Tote im Gazastreifen. Wie sehr kann Musik die aktuelle Stimmung aufnehmen und klare politische Stellung beziehen? Und was ist eventuell die Gefahr dabei? Wir sprechen mit dem Musikwissenschaftler Nicholas Ruth, Professor für Digitale Kommunikation in der Musik- und Entertainmentindustrie an der Hochschule für Musik und Theater München.

    Initiative Bauhaus Erde: Visualisierung des Demonstrationsbaus in Potsdam, © Render Atelier Berlin für Bauhaus Erde (2023)
    Render Atelier Berlin für Bauhaus Erde (2023)

    - Klimagespräch: Umweltfreundlich bauen

    Wird ein Gebäude gebaut, entsteht eine enorme Menge CO2: Der Bausektor verursacht fast 40 % der weltweiten Klimagase. Nachhaltiges Bauen ist daher notwendiger denn je. Die Potsdamer Initiative "Bauhaus Erde", gegründet vom Klimaforscher Joachim Schellnhuber, setzt sich für eine Bauwende ein. Neben dem Rechenzentreum entsteht bis Ende Juni ein prototypisches Gebäude, das vollständig aus Materialien aus der Region besteht. Wir sprechen mit Angelika Drescher, Architektin von Bauhaus Erde.
    Bauarbeiter auf einer Baustelle im Berliner Südosten, Foto: dpa/Monika Skolimowska
    dpa/Monika Skolimowska

    - Ist das Schneller-Bauen-Gesetze das richtige Mittel gegen die Wohnungsnot?

    Die Wohnungsnot ist eines der größten sozialen Probleme in Berlin. Die Mieten steigen, freie Wohnungen gibt es praktisch gar nicht mehr, der Neubau stagniert. Das soll sich mit dem "Schneller-Bauen-Gesetz" rasch ändern, das die Berliner Verwaltung heute vorgelegt hat: Durch Zentralisierung, kürzere Fristen und weniger Naturschutz soll in der Hauptstadt der Wohnungsbau vorangetrieben werden. Wir sprechen darüber mit Theresa Keilhacker, Präsidentin der Architektenkammer Berlin.

    Kai Luehrs-Kaiser © Gregor Baron
    Gregor Baron

    - Meine Musik

    Zur Sozialgeschichte der 70er Jahre: "Beiß nicht gleich in jeden Apfel" +++ Drei "Doppelgänger" von Franz Schubert +++ Ich rate ab: Vittorio Grigolos "Verissimo" +++ Was uns Kant als Problem eingehandelt hat +++ Einzige Sentenzen des Theaterregisseurs Jürgen Fehling +++ und so weiter
    Fauré Quartett © HR/Tim Klöckner
    HR/Tim Klöckner

    - Musiker des Fauré Quartett zu Gast bei radio3: "After Hours"

    Es ist eines der wenigen festen Klavierquartette - das Fauré Quartett. Seit fast 30 Jahren musizieren die Geigerin Erika Geldsetzer, der Bratscher Sascha Frömbling, der Cellist Konstantin Heidrich und der Pianist Dirk Mommertz gemeinsam. Heute sind zwei Musiker des Ensembles bei "Klassik bis Zwei" zu Gast.

    Anne Luisa Kramb; © Clara Evans
    Clara Evans

    - Meisterwerke aus Berlin und Brandenburg: Mendelssohn-Bartholdy - Violinkonzert e-moll

    Meisterwerke, die aus Berlin und Brandenburg stammen oder dort "zu Hause sind" - die wollen wir regelmäßig im Programm von radio3 vorstellen – Meisterwerke aus allen Bereichen der Kunst, also Literatur, Musik, Architektur, Gartenkunst, Film, Fotografie, Bildende Kunst … Heute stellt uns die Gegerin Anne Luisa Kramb Mendelssohn-Bartholdys Violinkonzert in e-moll vor. Sie wird in der Karajan-Akademie zur Orchestermusikerin ausgebildet. Diese Akademie dient auch als Talentschmiede für die Berliner Philharmoniker.

    Bettina Jahnke © Thomas M. Jauk
    Thomas M. Jauk

    - Bettina Jahnke, Intendantin des Hans Otto Theaters Potsdam

    HOT: Die Abkürzung für das Hans Otto Theater in Potsdam steht zugleich für "Haltung, Offenheit und Toleranz", nicht zuletzt geprägt von Bettina Jahnke. Die Intendantin des Theaters seit 2018 setzt sich mit Inszenierungen und Veranstaltungen ein, die klar Farbe bekennen: für Demokratie und Menschenrechte, nicht nur in Deutschland. Bettina Jahnke ist eine Team-Workerin und schätzt junge Dramatiker wie Peter Thiers (geboren 1991). Dessen Fabel "Zähne und Krallen" hat demnächst Premiere. Es geht um Fragen nach Herkunft und gleichberechtigter Teilhabe, Selbstermächtigung und Verantwortung. Wie aktuell und politisch kann und muss Theater sein? Bettina Jahnke im Gespräch am Morgen mit Anja Herzog.

    Buchcover: Haneen Al-Sayegh - Das unsichtbare Band, Quelle: dtv
    dtv

    - Haneen Al-Sayegh: "Das unsichtbare Band"

    Amal besteht die zehnte Klasse des Gymnasiums mit Auszeichnung, nach ihrem Schulabschluss will sie in Beirut studieren. Doch ihre Familie hat andere Pläne für die 15-Jährige: Ihr Vater, ein drusischer Scheich, verheiratet sie mit einem ihr unbekannten, zehn Jahre älteren Mann. Das ist die Ausgangslage für den Debütroman der libanesischen Autorin Haneen Al-Sayegh, in dem sie die Emanzipationsgeschichte einer jungen Frau aus einer streng religiösen Dorfgemeinschaft im Norden des Libanons erzählen möchte. Gelingt es ihr? Unsere radio3-Kritikerin Susanne Lang hat das Debüt gelesen.
    Moderator Dr. Eckart von Hirschhausen, Foto: IMAGO/Christoph Hardt
    IMAGO/Christoph Hardt

    - Eckart von Hirschhausen zu "Medizin von morgen"

    Wie realistisch sind die Szenarien, die die Serie Charité für das Jahr 2049 entwirft? Dieser Frage geht Eckart von Hirschhausen in der Dokumentation "Hirschhausen – Medizin von morgen"nach. Kann KI bessere Diagnosen stellen? Kann die Genschere genetische Krankheiten heilen? Und wer kann sich die Medizin der Zukunft überhaupt leisten? Wir sprechen mit Eckart von Hirschhausen über seine Recherchen.
    Die Frag des Tages – Götz Aly © radio3/dpa/Sophia Kembowski
    radio3/dpa/Sophia Kembowski

    - Leistet Deutschland Beihilfe zu einem Genozid?

    Seit gestern läuft vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein Verfahren gegen die Bundesrepublik, in dem geklärt werden soll, ob Deutschland im Gaza-Krieg Beihilfe zu einem Völkermord leiste. Nicaragua wirft der Bundesrepublik vor, mit der politischen, finanziellen und militärischen Unterstützung Israels gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Trifft dieser Vorwurf zu? Das möchten wir in unserer Frage des Tages von dem Historiker Götz Aly wissen.
    Der Komponist Aribert Reimann, Foto: dpa/DMA - Deutscher Musikautor*innen/Daniel Mayer
    dpa/DMA - Deutscher Musikautor*innen/Daniel Mayer

    - Deutsche Oper: Sinfoniekonzert in Gedenken an Aribert Reimann

    Am 13. März diesen Jahres ist der Berliner Komponist Aribert Reimann verstorben. Er war einer der wichtigsten Opernkomponisten der vergangenen Jahrzehnte. Der Deutschen Oper Berlin ist er u. a. durch die Uraufführungen seiner Opern "Das Schloss" und "L'Invisible" verbunden. Ihr nächstes Sinfoniekonzert unter der Leitung ihres Generalmusikdirektors Sir Donald Runnicles, auf dessen Programm die monumentale 9. Sinfonie von Gustav Mahler steht, widmet die Deutsche Oper nun dem Gedenken an Aribert Reimann und erweitert das Programm um zwei Werke des Komponisten, darunter ein Ausschnitt aus Reimanns letzter Oper "L'Invisible". Unser Konzertkritiker Andreas Göbel war gestern in der Deutschen Oper dabei.
    Luftaufnahme des ICC in Berlin, Foto: dpa/Schoening
    dpa/Schoening

    - Architektur-Kritiker Bernau: ICC muss wieder Kongresszentrum werden

    Seit zehn Jahren ist das Berliner ICC geschlossen. Als es 1979 eröffnet wurde, war der Riesenbau neben dem Messegelände das teuerste Gebäude der alten Bundesrepublik, umgerechnet etwa eine Milliarde Euro kostete er. Nikolaus Bernau beschäftigt sich als Architekturkritiker seit Jahren mit dem ICC und hat eine Vision.

    ICC Berlin am Abend zur Blauen Stunde in Berlin, Foto: dpa/imageBROKER/Ronny Behnert
    dpa/imageBROKER/Ronny Behnert

    - Landeskonservator Rauhut: "ICC hat einen besonderen Wert"

    Das ICC, das "Internationale Congress Centrum Berlin" am Messegelände in Berlin, ist ein ikonischer Bau, durch seine futuristisch anmutende Form und Fassade. Damals, beim Bau, hat es 1 Milliarde DM gekostet. Aber es war nur 35 Jahre in Betrieb. Und nun feiert es ein anderes Jubiläum, denn zehn Jahre lang ist es nun schon geschlossen. Wie geht es weiter, was kann, was soll nun mit dem Mammutbau passieren? Wir sprechen nun mit Christoph Rauhut, dem Landeskonservator und Direktor des Landesdenkmalamts Berlin.

    Opernsängerin Marian Anderson bei ihrem Auftritt vor dem Lincoln Memorial (1939), Foto: dpa/Everett Collection
    dpa/Everett Collection

    - 85. Jahrestag: Marian Anderson singt vor 75.000 Menschen

    9. April 1939: Heute vor 85 Jahren trat die schwarze US-amerikanische Opernsängerin Marian Anderson vor dem Lincoln Memorial auf. Das Open-Air-Konzert fand statt, nachdem ein geplanter Bühnenauftritt von Anderson in der Constitution Hall von Washington, D.C., aus rassistischen Gründen abgesagt wurde. Ein Beitrag von Axel Rowohlt.

    Podcast | Die Alltagsfeministinnen; © rbb
    rbb

    - BBF statt Bitchfight – Wie du echte Komplizinnen findest

    Svenja wünscht sich Frauenfreundschaften ohne Konkurrenz oder Machtspielchen. Aber wenn sie z.B. im Fitnessstudio Frauen kennenlernen will, trifft sie stattdessen auf eine Mauer aus Schweigen. Svenja hat Angst abgelehnt zu werden. Ihr Freund dagegen hat schon nach wenigen Wochen feste Gymbuddies. Sie fragt sich welche Rolle spielt das Geschlecht bei Freundschaften?

    Ob BFFs, Busenfreundinnen oder Sisters in Crime in Frauenfreundschaften und -solidarität steckt ein großes Potential. Das haben z.B. Die Frauenstreiks in Island gezeigt. Gleichzeitig werden wir im Patriarchat dazu erzogen uns mit anderen Frauen zu vergleichen und andere abzuwerten. Die Alltagsfeministinnen sprechen heute darüber, warum z.B. Filme das Klischee vom "Zickenkrieg" verstärken und verraten wie ihr toxische Weiblichkeit überwinden könnt. Komplizinnen für alle!

    Feedback, Themenwünsche oder Coaching-Interesse?
    alltagsfeministinnen@rbb-online.de oder schickt uns Sprachnachrichten an 0172 395 92 51 (WhatsApp)

    Ein Coaching-Podcast mit Sonja Koppitz und Johanna Fröhlich Zapata

    Links
    Beispiel für Frauensolidarität: Der Streik bei Pierburg:
    https://www.klassegegenklasse.org/pierburg-1973-als-migrantische-arbeiterinnen-vorangingen/

    Beispiel für Frauensolidarität: Frauenstreik in Island:
    https://www.spiegel.de/ausland/gleichberechtigung-in-island-warum-die-frauen-streiken-a-849a1ccc-a766-4dc4-9bb4-4d2b31dfc2db

    Hintergrund zu "toxischer Weiblichkeit" (emotion):
    https://www.emotion.de/toxische-weiblichkeit

    Noch mehr Hintergrund zu "toxischer Weiblichkeit" (elle):
    https://www.elle.de/female-empowerment-pick-me-girl-toxisch

    Interview mit Psychologin Pia Kabitzsch"Frauen und Männer haben unterschiedliche Erwartungen an Freundschaften":
    https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/psychologin-pia-kabitzsch-frauen-und-maenner-haben-unterschiedliche-erwartungen-an-freundschaften

    Ulrike Scheuermann: Freunde machen gesund:
    https://ulrike-scheuermann.de/freunde-machen-gesund-die-kraft-der-sozialkontakte-2/

    Infos zum Bechdel Test (malisa Stiftung):
    https://malisastiftung.org/bechdel-test/

    Buchtipp:
    Julia Korbik: "Schwestern. Die Macht des weiblichen Kollektivs". Rowohlt Verlag. 24,00 Euro.

    Podcast-Tipp:
    Bergfreundinnen (BR):
    https://www.ardaudiothek.de/sendung/bergfreundinnen/77047134/

    www.rbb-online.de/alltagsfeministinnen

    Wissen © radio3
    radio3

    - Eckart von Hirschhausen zu "Medizin von morgen"

    Wie realistisch sind die Szenarien, die die Serie Charité für das Jahr 2049 entwirft? Dieser Frage geht Eckart von Hirschhausen in der Dokumentation "Hirschhausen – Medizin von morgen"nach. Kann KI bessere Diagnosen stellen? Kann die Genschere genetische Krankheiten heilen? Und wer kann sich die Medizin der Zukunft überhaupt leisten? Wir sprechen mit Eckart von Hirschhausen über seine Recherchen.
  • Andreas Göbel (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - Musik der Gegenwart

    Am Mikrofon: Andreas Göbel

    Konzert © radio3
    radio3

    - Anton Lippe dirigiert die Berliner Philharmoniker und den Chor der St.-Hedwigs-Kathedrale Berlin

    Anton Lippe dirigierte 1963 Antonín Dvořáks Requiem, op. 89 im Großen Sendesaal des Haus des Rundfunks. Der Chor der St.-Hedwigs-Kathedrale Berlin sang die 12 Chorpartien des 13-teiligen Werks. Die Berliner Philharmoniker wurden durch das Berliner Philharmonische Orchester unterstützt. Gloria Davy (Sopran), Margarethe Bence (Mezzosopran), Janos Korda (Tenor) und Boris Carmeli (Bass) trugen die Soli vor.

    Christoph Hein, Bild: rbb/Edition Salzgeber/It Works
    rbb/Edition Salzgeber/It Works

    - Zum 80. Geburtstag von Christoph Hein

    Christoph Hein gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller der Gegenwart und auch als einer der wichtigsten Zeugen des Endes der DDR. Heute feiert er seinen 80. Geburtstag. Persönliches und Politisches sind bei Hein eng miteinander verwoben. Daran erinnert für uns Alexander Solloch.
    Buchcover: Clara Lodewick - Merel, Quelle: Carlsen
    Carlsen Verlag

    - Clara Lodewick: "Merel"

    Das Leben auf dem Land ist für viele Menschen in der Stadt ein Sehnsuchtsort. Und zugleich geht damit eine gewisse Angst vor sozialer Kontrolle und Engstirnigkeit daher. Die belgische Comickünstlerin Clara Lodewick ist 28 Jahre alt und kennt beides: sie wurde in Brüssel geboren, hat als Kind ein paar Jahre auf dem Land gelebt und wohnt inzwischen wieder in Brüssel. In ihrem Comic "Merel" um eine gleichnamige 40-jährige Frau diskutiert sie genau dieses Spannungsverhältnis von sozialer Enge und Idyll. Andrea Heinze stellt den Comic vor.

    Bücher stehen in der Bezirkszentralbibliothek im Eva-Maria-Buch-Haus in Regalen, Foto: dpa/Sebastian Christoph Gollnow
    dpa/Sebastian Christoph Gollnow

    - Die Zukunft der Berliner Bibliotheken

    Heute hat im Berliner Abgeordnetenhaus der Kulturausschuss getagt. Der stand im Zeichen der Bibliotheken. Debattiert wurde über das Bibliotheksgesetz, über die Zukunft der Bibliothek als Dritter Ort, über Perspektiven der Bibliotheksentwicklung, und natürlich durfte auch ein zentrales Thema nicht fehlen: Wo wird die Zentral- und Landesbibliothek Berlin in Zukunft einziehen dürfen? Ein Überblick von Sabine Müller aus der rbb-Redaktion Landespolitik.

    Dr. Ursula Weidenfeld, Foto: rbb/Oliver Ziebe
    rbb/Oliver Ziebe

    - Ursula Weidenfeld zu ihrem Buch "Das doppelte Deutschland"

    Das neue Buch von Ursula Weidenfeld "Das doppelte Deutschland" steht derzeit auf Platz 2 unserer Sachbücherliste. Darin fragt die Wirtschaftsjournalistin nach der jeweiligen Entwicklung von Ost und Westdeutschland zwischen 1949 und 1990. Welche Voraussetzungen haben die jeweiligen Besatzungsmächte geschaffen? Wie ist es möglich, dass Menschen des einst getrennten Landes auch 30 Jahre nach der Vereinigung sich einander noch fremd sind?
    Schüler schauen auf die Tafel, Foto: dpa/Martin Schutt
    dpa/Martin Schutt

    - Neues Berliner Schulgesetz ab 1. August

    Bereits ab dem 1. August soll in Berlin das neue Schulgesetz gelten, das heute Bildungssenatorin Günther-Wünsch vorgestellt hat. Das Probejahr an Gymnasien wird abgeschafft. Wer außerdem nach zehn Schuljahren keine Ausbildung macht, muss ein Jahr länger in der Schule bleiben, um sich zu orientieren. rbb Landesreporterin Kirsten Buchmann war bei der heutigen Vorstellung des neuen Schulgesetzes dabei und kennt die wichtigsten Änderungen.

    Richter bei der Anhörung zum Verfahren Nicaragua gegen Deutschland vor dem Internationalen Gerichtshof, Foto: dpa/AP/Patrick Post
    dpa/AP/Patrick Post

    - Leistet Deutschland Beihilfe zu einem Völkermord?

    Heute und morgen wird am Internationalen Gerichtshof in Den Haag verhandelt und Deutschland sitzt auf der Anklagebank: Nicaragua beschuldigt Deutschland, gegen die Völkermord-Konvention zu verstoßen. Durch die politische, finanzielle und militärische Unterstützung Israels trage Deutschland eine Mitschuld am vermeintlichen Völkermord gegen die Palästinenser in Gaza. Deutschland weist die Vorwürfe zurück. Wir sprechen mit Helmut Aust, Völkerrechtler an der Freien Universität Berlin.

    Blick in den leeren Zuschauersaal des Theaters «Berliner Ensemble», Foto: dpa/Jens Kalaene
    dpa/Jens Kalaene

    - Wie groß ist der Wasserschaden am Berliner Ensemble?

    Am Freitagabend haben 15.000 Liter Wasser die Bühne des Berliner Ensembles geflutet - in der Pause der Theatervorstellung "Iwanow". Die Sprinkleranlage war plötzlich ausgelöst worden. Die Vorstellung musste abgebrochen werden und alle Aufführungen wurden erstmal bis heute abgesagt. Wie groß der Schaden nun ist und ab wann wieder Theater gespielt werden kann, das weiß rbb-Reporterin Oda Tischewski. Sie ist mit dem Ü-Wagen vor Ort.

    Bernhard Schrammek (Foto: Karo Krämer)
    Karo Krämer

    - Meine Musik

    Die erste Sendung auf Radio 3: mit Musik zur Zahl DREI +++ Zu Gast im Studio: Fanny Tanck, Kamilla Kaiser, Matthias Käther, Kai Luehrs-Kaiser
    Adriana von Franqué: Filigrane © Genuin
    Genuin

    - Album der Woche -Adriana von Franqué: "Filigrane"

    Die Berliner Pianistin Adriana von Franqué versammelt auf ihrer Debüt-CD ein anregendes Programm. Werke von Maurice Ravel, Lili Boulanger, Szymon Laks u.a. sind Teil ihres Albums „Filigrane“.

    Kompositionsskizze von Richard Wagner, Foto: dpa/Süddeutsche Zeitung Photo/Robert Haas
    dpa/Süddeutsche Zeitung Photo/Robert Haas

    - Klassiksplits: Tristan-Akkord

    "Klanggewordene Sehnsucht" - so nennt man den so genannten "Tristan-Akkord". F - H - Dis und Gis. Klingt unspektakulär - aber wie unerfüllte Liebe bei Richard Wagner in Klang gegossen wird, und über Stunden das Publikum in Atem hält, das erklärt uns Carolin Pirich in der neuen Folge der Reihe "Klassiksplits".
    Sesede Terziyan, Schauspielerin © ARD/MDR/ARD Degeto/Arte/Ufa Fiction/Armanda Claro
    ARD/MDR/ARD Degeto/Arte/Ufa Fiction/Armanda Claro

    - Zu Gast: Sesede Terziyan, Schauspielerin

    Sesede Terziyan wurde als Flüchtlingskind armenischer Eltern in Deutschland geboren. Sie spielt viel Theater und ist regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen - zuletzt in der Netflix-Serie "Dogs of Berlin", im Tatort "Die dritte Haut" und in "WaPo Berlin". Heute ist sie zu Gast auf radio3 und erzählt von ihren aktuellen Rollen: in der neuen futuristischen Staffel der ARD-Serie "Charité" und in "Unser Deutschlandmärchen", einer Inszenierung am Maxim-Gorki-Theater in Berlin.

    Christoph Hein © Anne-Dore Krohn
    Anne-Dore Krohn

    - Zum 80. Geburtstag von Christoph Hein

    "Mit Ihren Büchern haben Sie uns die Augen geöffnet, vor allem über das Land, in dem wir leben, und über die Zeit, in der wir leben", so würdigte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den deutschen Schriftsteller Christoph Hein. Der ist heute 80 Jahre alt geworden - und gilt als schonungsloser Chronist und einer der wichtigsten literarischen Zeugen des Niedergangs der DDR. Der in Sachsen aufgewachsene Autor Hein lebte nach dem Mauerbau 1961 in der DDR. Von 1998 bis 2000 war Hein Präsident des PEN-Zentrums. Zu seinen bekanntesten Werken gehören etwa Bücher wie "Der fremde Freund", "Horns Ende" oder "Der Tangospieler". Unsere Literatur-Redakteurin Anne-Dore Krohn würdigt ihn nun hier auch auf radio3.
    Bücher in Regalen in der Zentral-und Landesbibliothek in Berlin-Mitte, Foto: dpa/XAMAX
    dpa/XAMAX

    - ZLB: Wie steht es um die Umzugspläne?

    Letzte Woche wurde bekannt, dass die Galeries Lafayettes schon Ende Juli dieses Jahres schließen werden. Ob aber in diesen herausragenden Bau in der Friedrichstraße irgendwann mal die Zentral- und Landesbibliothek Berlin einziehen darf, steht noch in den Sternen. Wieviel Hoffnung gibt es noch für diesen, von der ZLB favorisierten Plan des Berliner Kultursenators Joe Chialo? Heute ist das, neben dem Bibliotheksgesetz, Thema im Kulturausschuss des Senats. Wir sprechen darüber mit Jonas Fansa, stellvertretender Vorstand ZLB.

    Die Frag des Tages – Mohamed Amjahid © radio3/C-A Langer
    radio3/C-A Langer

    - Haben Medien mittlerweile gelernt, mit den Strategien der AfD umzugehen?

    Die Strategien der Partei "Alternative für Deutschland" sind inzwischen klar: Sie provoziert, generiert damit Aufmerksamkeit und rudert anschließend ein klein wenig zurück. Der mediale Umgang mit dieser Vorgehensweise hat in der Vergangenheit immer wieder zu Kritik geführt: Man springe über jedes Stöckchen, das die AfD hinhalte und in Gesprächen mit AfD-Politiker*innen könnten diese teils unwidersprochen rechte bis rechtsextreme Gedanken ausbreiten. Auch in den Medien selbst findet diese Debatte seit einiger Zeit statt. Die Enthüllungen der Rechercheplattform "Correctiv" haben die Diskussionen noch einmal befeuert. Welche Lehren haben Journalist*innen daraus gezogen? Gibt es eine neue Souveränität im Umgang mit der in weiten Teilen rechtsextremen Partei? Das ist heute unsere Frage an Mohamed Amjahid: Haben Medien mittlerweile gelernt, mit den Strategien der AfD umzugehen?
    Sesede Terziyan in "UNSER DEUTSCHLANDMÄRCHEN" am Maxim-Gorki-Theater, nach dem Roman von DİNÇER GÜÇYETER (Quelle: Ute Langkafel / MAIFOTO).
    Ute Langkafel / MAIFOTO

    - "Unser Deutschlandmärchen" am Gorki Theater

    "Unser Deutschlandmärchen" - so heißt die neue Premiere am Gorki. Die Inszenierung beruht auf dem Debutroman von Dinçer Güçyeter, der 2023 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet wurde. Es geht um ein Aufwachsen in Deutschland: Güçyeter, Sohn türkischer Eltern, die als Gastarbeiter nach Deutschland kamen, beschreibt seine Suche nach Heimat - und auch das Finden der eigenen Sprache. Wie die Regie von Hakan Savas Mican die unterschiedlichen Tonlagen des Romans auf die Bühne gebracht hat, weiß Barbara Behrendt.
    AfD-Parteitag in Brandenburg © Monika Skolimowska/dpa
    Monika Skolimowska/dpa

    - AfD Wahlparteitag in Brandenburg

    Wie rechtsextremistisch ist die AfD in Brandenburg? Das klären wir nun mit unserem Landespolitischen Korrespondenten Nico Hecht, der den AfD-Landesparteitag am Wochenende in Jüterbog beobachtet hat.

    Grafik-Montage: Franziska Schreiber, Marco Schild, Jörg Meuthen, Alexander Leschik (Quelle: MDR/Hoferichter & Jacobs)
    MDR/Hoferichter & Jacobs

    - Wie rechtsextremistisch ist die AfD in Brandenburg?

    An zwei Wochenenden tagt der Wahlparteitag der Landes- AfD im Brandenburgischen Jüterborg. Am vergangenen Wochenende wurde zunächst der Spitzenkandidat gewählt. Und am nächsten Wochenende wird dann über das kommende AFD- Wahlprogramm abgestimmt. Doch bevor wir gleich aktuelle Themen und Namen dieser Treffen einordnen, sprechen wir mit Jan Lorenzen. Er ist einer der Filmemacher der ARD-Doku "Wir waren in der AfD".

    Wahlposter vor der Stichwahl am 07.04.2024 in Bratislava, Foto: dpa/Sipa USA
    dpa/Sipa USA

    - Wie weit rückt die Slowakei nach den Präsidentschafts-wahlen in Richtung Russland?

    Die Menschen in der Slowakei haben am Wochenende einen neuen Präsidenten gewählt und überraschend viele haben sich für Peter Pellegrini entschieden. Der Sozialdemokrat gilt als populistisch und russlandfreundlich. Was bedeutet die Wahl Pellegrinis für die Slowakei innenpolitisch? Und wird sich das Land auf dem internationalen Parkett nun anders verhalten? Darüber sprechen wir mit dem slowakischen Schriftsteller und Journalisten Michal Hvorecký in Bratislava.

    Ein kunstvoll verzierter Roma-Wohnwagen auf einer Wiese, Foto: picture alliance / imageBROKER | Neil Overy
    picture alliance / imageBROKER | Neil Overy

    - Kunst von Roma und Sinti

    David Weiss ist bildender Künstler und kommt aus dem nordhessischen Witzenhausen. Von seiner Sinti-Herkunft erfuhr er erst mit 18 von seinem Großvater, mit dem Zusatz: "Du musst dich dafür nicht schämen".

    Weiss setzt sich in seinen Skulpturen, Gemälden, Comics und Holzschnitten vor allem mit dem Klimawandel und seinen ökologischen Folgen auseinander. Es finden sich aber auch immer wieder subtile Bezüge zu seiner Sinti-und-Roma-Herkunft, wie beispielsweise den Holzschnitt eines überwucherten Wohnwagens.

    Tanja Küchle berichtet.

    Nora Gomringer auf der Herbstmesse in Basel, 2015; © Lucian Hunziker
    Lucian Hunziker

    - Nora Gomringer: Annahmen über die Stadt

    Gelesen von Nora Gomringer.

  • Late Night Jazz; © radio3
    radio3

    - Das Gee Hye Lee Trio im NDR

    Das Gee Hye Lee Trio spielt beim sechsten NDR Jazz Konzert melodisch, rhythmisch und bluesige Eigenkompositionen. Die fünf Musikerinnen und Musiker von "Extradiversion II" spielten das zweite Set im Rolf-Liebermann-Studio.

    Nina Stemme, Opernsängerin © Fredrik Persson/TT / imago-images.de
    Fredrik Persson/TT / imago-images.de

    - Richard Strauss: Elektra

    Die Aufführung der Elektra bei den diesjährigen Osterfestspielen in Baden Baden war ein riesiger Erfolg: eine musikalische Ausnahmeleistung von den Berliner Philharmoniker und dem Sänger-Ensemble unter Kirill Petrenko. Wieder zurück in Berlin ist Oper nun auch traditionell konzertant in der Philharmonie zu erleben. Nina Stemma verkörpert dabei "eine Frau im Ausnahmezustand", die Elektra. An ihrer Seite sind u.a. Michaela Schuster als Klytämnestra und Elza van den Heever als Chrysothemis zu erleben.

    Sabrina Hölzer; © John Pollak
    John Pollak

    - Sabrina Hölzer - Fülle und Vergänglichkeit

    Wie ein roter Faden ziehen sich die Themen „Fülle und Vergänglichkeit“ durch die Arbeiten der Berliner Regisseurin Sabrina Hölzer. Sie hat Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik studiert – dazu eine Ausbildung in Atemtherapie. Das Blumenpressen hat sie sich in ihrem Brandenburger Refugium selbst beigebracht. Klangräume, Atembewegung, Blüten von Mohn und Hortensien – Sabrina Hölzer untersucht das Kommen und Gehen. In der musikalischen Arbeit versucht sie mit neuen Ideen, die Wahrnehmung des Publikums zu sensibilisieren. Legendär ist ihr Konzertformat in absoluter Dunkelheit. Ihr Traum: Ein Haus in Berlin oder Potsdam, in dem man solche experimentellen Formate etabliert.
    Dirk Hühner (Foto: Karo Krämer)
    rbb/Karo Krämer

    - Piano Lounge

    Klaviermusik von Robert Schumann, Gabriel Fauré, Jeanne Barbillion, Vincent D'Indy, Marie Jaell und Franz Schubert
    Johann Sebastian Bach; © dpa-Bildfunk
    rbbKultur | dpa-Bildfunk

    - Musik-Anschauung 5 ‒ Die große Passion (14)

    Bachs Matthäus-Passion ist vielleicht das am meisten bewunderte und gedeutete Werk der Musikgeschichte: ein ausgedehntes, musikalisch und theologisch hoch ambitioniertes Werk für Doppelchor und Doppelorchester, das erstmals am Karfreitag des Jahres 1727 zu Gehör kam und für spätere Aufführungen von Bach revidiert wurde. Zu den kostbarsten Gütern der Berliner Staatsbibliothek gehört die Handschrift der dritten Fassung von 1736, in der Bach den monumentalen Aufbau der Passion aus Bibeltexten, Chorälen und barocken Betrachtungen in eine kalligrafische, mehrfarbige Gestalt gebracht hat.
    Universität Leipzig – Unterbringung alleinstehender Mutter mit Kind, 1975; © picture-alliance/Zentralbild/Universität Leipzig
    picture-alliance/Zentralbild/Universität Leipzig

    - Zanzibar oder die Suche nach dem Glück, das sich Leben nennt

    Eine Familiengeschichte, an der die DDR mitgeschrieben hat: In Leipzig verliebt sich Mitte der 1960er Jahre eine junge Lehrerin in einen Medizinstudenten aus Zanzibar. Sie bekommen einen Sohn und dem Familienglück scheint nichts im Wege zu stehen. Doch alles kommt anders.

    Weil er politisch aktiv ist, muss der junge Vater die DDR verlassen. Die alleinstehende Mutter bleibt mit ihrem Sohn Sven zurück. Nicht nur wegen seiner Hautfarbe wird er später diskriminiert. Als junger Mann schließt er sich einer kirchlichen Friedensbewegung an und kommt dafür in Haft. Sobald er wieder entlassen wird, zieht Sven seine persönlichen Konsequenzen.

    Von Leslie Rosin

    Mit Gudrun und Sven Wetzig, Barbara Castillo, Yussuf Mohammed Said und Joachim Schönfeld

    Regie: die Autorin
    Produktion: SFB/MDR 1997

    Mit 20 zur Sterilisation gedrängt worden: May Sarah Cardinal, hier vor dem Gerichtsgebäude in Edmonton, Alberta, Kanada, 25.05.2023; © picture alliance/AP/Amber Bracken
    picture alliance/AP/Amber Bracken

    - Pränataler Völkermord - Indigene Frauen in Kanada klagen gegen Zwangssterilisie

    Als der weiße Arzt sie zur Abtreibung drängte, wagte die 17-jährige Liz es nicht, zu widersprechen. Doch die Kanadierin vom indigenen Volk der Anishiwabe begriff erst Jahre später, warum sie keine Kinder bekam. Ein Senatsbericht belegt: Tausende indigene Frauen sind in Kanada nach der Eugenik Gesetzgebung über Jahrzehnte hinweg gegen ihren Willen sterilisiert worden. Und auch wenn es die Gesetze nicht mehr gibt – es passiert bis heute.

  • Kamasi Washington © picture alliance / Amy Harris/Invision/AP
    picture alliance / Amy Harris/Invision/AP

    - The Rebirth of Cool

    Wann hat die Musikszene von Los Angeles zuletzt weltweite Aufmerksamkeit erregt? Richtig: 2015. Das war das Jahr, in dem der Saxofonist Kamasi Washington und der Rapper Kendrick Lamar ihren Doppelschlag vorgelegt haben. Während die Musikpresse den Blick einstweilen wieder abgewendet hat, gedeiht und floriert die Jazzszene der kalifornischen Küstenmetropole, dass es eine wahre Freude ist. Vor allem die Pandemie hat das Leben so vieler Musiker auf den Kopf gestellt, dass es mittlerweile alltäglich ist, zu erfahren, dass Musiker und Musikerinnen, die lange in New York gelebt haben, in ihre Heimatstädte in den USA zurückkehren. Unter anderem aus diesem Grund zeigt sich die Jazzszene von Los Angeles heute gesünder denn je.

    Elsa Benoit © Adrian Schaetz
    Adrian Schaetz

    - Robin Ticciati dirigiert die Berliner Philharmoniker

    Für Robin Ticciatis Besuch bei den Berliner Philharmonikern stand am 09. Dezember 2023 Gustav Mahlers Vierte Symphonie auf dem Programm. Zuvor erklangen zwei tschechische Werke: Antonín Dvořáks "Die Mittagshexe" und "Sinuous Voices" von Ondřej Adámek. Es gastierte die Sopranistin Elsa Benoit.

    Dieter Falk © Detlef Krentscher
    Detlef Krentscher

    - Die Zukunft der Kirchenmusik

    +++ Mitglieder des Chors der Neuköllner St.-Christopherus-Gemeinde über ihre liebsten Kirchenlieder +++ Kirchenmusiker und ihre besondere Verantwortung für das Gemeindeleben +++ Gespräch mit dem Produzenten und Musiker Dieter Falk über alte und neue Kirchenlieder +++ Zwischen Hoffnung und Verzweiflung – die religiöse Musik von Nick Cave +++

    Holzapfel live; © radio3
    radio3

    - Holzapfel live - 06.04.2024

    Musik aktuell © radio3
    radio3

    - Alexander Steinbeis über den Kissinger Sommer 2024

    Ab 21. Juni findet im fränkischen Bad Kissingen für genau einen Monat mit dem „Kissinger Sommer“ ein Musikfestival von internationalem Rang statt. In diesem Jahr steht es unter dem Motto „Ich hab’ noch einen Koffer in ...“ statt. Und zwar – wie in dem Lied von Marlene Dietrich – tatsächlich: Berlin! Wir sprechen mit dem Intendanten des „Kissinger Sommers“, Alexander Steinbeis.
    Renaissance Theater: Stahltier (© Bohumil Kostohryz), Nina Stemme (© imago-images.de/TT/Fredrik Persson), Birgit Minichmayr und Josef Hader in "Andrea lässt sich scheiden" (© dpa/Majestic/Darryl Oswald); Montage: radio3
    Bohumil Kostohryz | imago-images.de/TT/Fredrik Persson | dpa/Majestic/Darryl Oswald

    - Kulturtipps zum Wochenende

    Das Angebot der Berliner und der Brandenburger Kulturszene ist riesig. Besonders an den Wochenenden fällt die Auswahl nicht leicht. Hier sind Empfehlungen aus der radio3-Redaktion für dieses Wochenende, ausgewählt und vorgestellt von Franziska Walser.

    Ein Mitarbeiter des Lebensmittel-Lieferdienstes Gorillas radelt durch die Straßen der Hauptstadt. © picture alliance/dpa/Wolfgang Kumm
    picture alliance/dpa/Wolfgang Kumm

    - GIGS - eine Ausstellungsreihe über die prekäre Arbeit bei Flink, Gorillas, Uber & Co.

    Die Berlinale lässt Stars in Uber-Limousinen zum Roten Teppich kutschieren. Gleichzeitig sieht man überall auf Berlins Straßen abhetzte Kurierfahrer, die mit großen Taschen auf dem Rücken Essen ausliefern - auf ihren eigenen Fahrrädern, das Handy ständig im Blick. Zwei Welten mit einem verbindenden Element: Sie sind Ausdruck der Gig-Economy oder Plattform-Ökonomie. Wie verändert sich die Stadt durch Unternehmen wie Flink, Uber oder Wolt die Kund:innen Bequemlichkeit versprechen und den Fahrer:innen fragwürdige Arbeitsverhältnissse bieten? Mit dieser Frage befasst sich der Projektraum Kreuzberg Pavillon seit Februar 2023 mit der Ausstellungreihe GIGS. Heute ist als Finale eine Performance von Lukas Zerbst zu sehen, die sich mit der Anonymisierung der Liefer-Fahrer:innen befasst. Bei uns im Studio sind Heiko Pfreundt (Kurator Kreuzberg Pavillon) und Lukas Zerbst (Performer).

    André Bochow; © Privat
    Privat

    - Der satirische Wochenrückblick von André Bochow

    Die wichtigsten Ereignisse der Woche zusammengefasst von André Bochow, natürlich satirisch und mit ganz eigenem Blick auf die Höhepunkte dieser Woche.

    Milo Rau; Foto: Gregor Baron
    Gregor Baron

    - "Hate Radio" - ein Gespräch mit Milo Rau

    Der Völkermord in Ruanda ist auch in der Kunst aufgearbeitet worden - ganz herausragend im Film "Hotel Ruanda" von Terry George und im Stück "Hate Radio" von Milo Rau. Der Schweizer Theatermacher hat auf der Grundlage historischer Tondokumente eine exemplarische Sendestunde des Radioprogramms RTLM zusammengestellt, das die Volksgruppe der Hutu zum Mord an den Tutsis aufstachelte. Milo Rau ist zurzeit Intentant der Wiener Festwochen. Wir sprechen mit ihm über das Stück "Hate Radio", zu dem es inzwischen auch ein Buch, einen Film und ein Hörspiel gibt.

    Ruanda 1994 © AP Photo/Karsten Thielker / dpa
    AP Photo/Karsten Thielker / dpa

    - Vor 30 Jahren begann der Völkermord in Ruanda

    Am 7. April 1994 begann der Völkermord in Ruanda. Während des Genozids wurden innerhalb von 100 Tagen etwa 800 Tausend Menschen grausam niedergemetzelt. Die Weltöffentlichkeit steckte den Kopf in den Sand. Die Zahl der im Land stationierten Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen wurde reduziert statt aufgestockt. Antje Diekhans aus dem ARD-Studio in Nairobi blickt zurück auf die ersten Tage.

    William Youn, Pianist © Irène Zandel
    Irène Zandel

    - Pierre Boulez Saal: William Youn, Klavier

    Der Pianist William Youn, Anfang 40, in Südkorea geboren, aber schon lange in Deutschland lebend, zählt zu den erfolgreichsten Vertretern seiner Generation, vor allem als Kammermusiker, aber auch als Solist vor allem mit Musik von Mozart und Schubert. Gestern hat er einen Soloabend im Pierre Boulez Saal Berlin gespielt. Die späte A-Dur-Sonate von Schubert hat er Werken von Peter Eötvös, Maurice Ravel und John Adams entgegengestellt.

    Richard Löwenherz © IMAGO / Gemini Collection
    IMAGO / Gemini Collection

    - 825. Todestag von Richard Löwenherz

    6. April 1199: Heute vor 825 Jahren starb König Richard I. von England, auch bekannt als Richard Löwenherz. Reinhardt Bartusch berichtet.

Lesung

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  • Lesungen | Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens © rbbKultur
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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (1/18)

    In diesem autobiographisch geprägten Buch erzählt der Schauspieler und Tatort-Darsteller Jörg Hartmann aus dem Leben seiner Eltern und Großeltern und seiner Kindheit im Ruhrgebiet. Seine gehörlosen Großeltern und deren Leben im Nationalsozialismus werden Thema sein, ebenso wie die Erfahrungen der Eltern. Los geht die Geschichte aber in Berlin.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch.

    Audio online bis zum 19.04.2024.

  • Lesungen | Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens © rbbKultur
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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (2/18)

    Dem Tatort-Schauspieler Jörg Hartmann ist es gelungen, bei Dreharbeiten in Dortmund Zeit zu finden, um seinen an Demenz erkrankten Vater im Krankenhaus zu besuchen. Dort trifft er auf den an einem Hirntumor leidenden Wilfried, der ein großer Fan ist.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

    Audio online bis zum 19. April 2024.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (3/18)

    Jörg Hartmann besucht bei Dreharbeiten in Dortmund gerade seinen an Demenz erkrankten Vater im Krankenhaus. Er erinnert sich dabei an die Lebensfreude, die seinen Vater einmal so ausgezeichnet hat, von der die Demenz aber immer weniger übrig lässt.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

    Audio online bis zum 19. April 2024.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (4/18)

    Gerade hat Jörg Hartmann die erste Runde für die Aufnahme an der Schauspielschule in München überstanden. Bald wird er seine Heimatstadt Herdecke verlassen. Er erinnert sich an sein Verhältnis zur deutschen Geschichte und denkt daran, dass seine Großeltern als Gehörlose einer Sterilisierung im Nationalsozialismus nur knapp entgangen sind.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

    Audio online bis zum 19. April 2024.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (5/18)

    Jörg Hartmann und sein Freund Hüseyin haben ein Vorsprechen bei der Schaubühnen-Intendantin Andrea Breth zu ergattert. Die hatten ihnen Goethes Drama „Clavigo“ als Hausaufgabe gegeben, am besten in der Inszenierung mit Rolf Boysen und Thomas Holzmann. In den Münchener Kammerspielen versuchen Jörg Hartmann und sein Freund, dem Schauspieler einen Brief zukommen zu lassen.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (6/18)

    Während eines Gastspiels der Schaubühne in Lyon erinnert sich Jörg Hartmann an seine Kindheit im Ruhrgebiet. Wie sein Vater nach der Arbeit erst zum Sport und dann sofort in Alberts Kneipe gerannt ist, aber trotzdem zwischendurch nach dem kleinen Jörg geschaut hat. Familienleben ihm Ruhrgebiet findet auch in der Kneipe statt.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (7/18)

    Während ihrer Zeit an der Schauspielschule hatten Jörg Hartmann sein Freund Hüseyin ein Vorsprechen bei Schaubühnen-Intendantin Andrea Breth ergattert und die Hausaufgabe bekommen, sich Goethes Drama „Clavigo“ mit Thomas Holzmann genauer anzuschauen. Dem hatten die beiden dann an den Münchener Kammerspielen aufgelauert.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (8/18)

    Jörg Hartmann erinnert sich zurück, wie er überhaupt auf die Idee gekommen ist, nach Berlin zu wollen. Er erinnert sich daran, wie er mit seinen Eltern im Fernsehen den Fall der Mauer miterlebt hat. Und gleich wird die deutsche Einheit bei den Hartmanns vor der Tür stehen.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (9/18)

    Jörg Hartmann ist nach dem Tod seines Vaters nach Hause gefahren und wird von seinem Patenonkel Günther am Bahnhof abgeholt. Die Geschichten seiner Kindheit klingen nach, z.B. wie Hubert und Margret Hartmann sich um ihren Sohn kümmern, aus dem eigentlich ein Sportler und kein Schauspieler hätte werden sollen.
    Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (10/18)

    Jörg Hartmann ist auf der Trauerfeier seines Vaters und sieht Verwandte wieder, an die er sich aus seiner Kindheit erinnert, über deren Leben er aber wenig weiß. Um Schauspieler zu werden, hatte er das Ruhrgebiet ja verlassen. Dieser Verlust von Heimat schmerzt jetzt zusätzlich zum Verlust seines Vaters.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (11/18)

    Auf der Trauerfeier von Jörg Hartmanns Vater kommen viele Erinnerungen hoch, auch an seine vielen Späße. Auf der Hohensyburg soll sein Vater mit seinen Brüdern ein Kaiser-Wilhelm-Denkmal verschönert haben. Dafür polierten sie einen der Hoden des kaiserlichen Hengstes so lange, bis dieser wie ein Edelstein in der Sonne glänzte.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (12/18)

    Ihr zweites Vorsprechen an der Schaubühne haben Jörg Hartmann und sein Freund Hüseyin ja versemmelt. Jetzt bleibt für Jörg Hartmann nur noch, ein Angebot am Theater Meiningen in Thüringen anzunehmen. Und da muss er sich erst mal mit Statistenrollen zufriedengeben. Trotzdem steckt Jörg Hartmann alle Energie in seine Arbeit, auch wenn er nur einen Krankenpfleger spielen muss.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (13/18)

    Jörg Hartmann hat es doch noch an die Berliner Schaubühne geschafft. Dort feierte er in Thomas Ostermeiers Inszenierung von Henrik Ibsens „Nora oder Ein Puppenheim“ 2003 in der Rolle des Torvald Helmer einen riesigen Erfolg. Und mit der Schaubühne reist er jetzt sogar nach China.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (14/18)

    Für ein Gastspiel der Berliner Schaubühne ist Jörg Hartmann nach Shanghai gereist. China wollte er sich schon als Kind anschauen. Er staunt über die Größe und Gegensätze in diesem Land. Nur die Tee-Zeremonie, an der er gerade teilnimmt, die überzeugt ihn nicht so ganz.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (15/18)

    Gerade denkt Jörg Hartmann an sein Leben als Schauspieler während der Corona-Pandemie und dass ihm der Bühnenrummel gar nicht mehr gefehlt hat, als die Theater schließen mussten. Er erinnert sich an seine China-Reise und daran, wie die chinesischen Behörden eine Inszenierung der Schaubühne von Henrik Ibsens Drama „Ein Volksfeind“ nach kurzer Zeit abgesetzt hatten.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (16/18)

    Jörg Hartmann hat ein Puppenhaus gekauft, das sein Opa einst gebaut hat. Jetzt steht das Riesen-Ding bei seiner Mutter im Keller. Gleichzeitig verfolgt er im Fernsehen, wie Teile der Gefolgschaft des damaligen US-Präsidenten Trump das Weiße Haus stürmen. Und die Trauer über den Tod seines Vaters macht sich wieder bemerkbar.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (17/18)

    Jörg Hartmann hat sich dazu entschlossen, die Schaubühne zu verlassen. Er und seine Partnerin sind zusammen auf den Geburtstag eines Kita-Freundes von Sohn Theo eingeladen. Das Geburtstagskind Maxi soll ein Holzschwert bekommen, weil der Ritter so toll findet. Gleichzeitig beobachtet Jörg eine Frau, die sich auffällig verhält.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

    Audio online bis zum 19. April 2024.

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    Jörg Hartmann: Der Lärm des Lebens (18/18)

    Jörg Hartmann erzählt über sein Leben kurz nach Ende der Kontaktbeschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie. Er hat sich dazu entschlossen, die Schaubühne zu verlassen. Im Moment ist er auf dem Weg dahin und sorgt sich um ein paar gesundheitliche Beschwerden.
    Der Schauspieler Jörg Hartmann liest selbst aus seinem Buch „Der Lärm des Lebens“.

    Audio online bis zum 20. April 2024.

  • Tsitsi Dangarembga: "Überleben" © rbbKultur
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (1/27)

    Tambu hat ihren Job in einer Werbeagentur gekündigt und ist noch immer im Wohnheim für alleinstehende junge Damen - nur, dass sie die geltende Altersbeschränkung überschritten hat. Tambu ist erwachsen, aber sie hat immernoch keinen sicheren Boden unter den Füßen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

    Audio online bis 15.06.2024.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (2/27)

    Tambu ist mit einem der chaotisch überfüllten Minibusse aus der City in einen bürgerlichen Vorort gefahren. Sie wollte sich auf Empfehlung um ein Zimmer bewerben. Aber die Angestellte der Besitzerin hat sie mit dem Hund weggejagt. Niedergeschlagen hat sie sich wieder in einen Minibus gequetscht.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (3/27)

    Tambu wurde Zeugin einer öffentlichen Demütigung: Eine grell aufgestylte Mitbewohnerin ihres Wohnheims ist an der Minibus-Haltestelle von einem Mob angepöbelt, halb ausgezogen und bedroht worden. Tambu hat ihr nicht geholfen. Sie geht zu einem weiteren Vorstellungsgespräch für ein Zimmer.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (4/27)

    Tambu hat sich ein Zimmer bei der Witwe Manyanga angesehen, sich viel über ihren Glauben, ihren Mann und christliche Moral angehört - und erfahren, dass die Witwe Verwandte in der Nähe von Tambus Heimatdorf hat. Sie nimmt das Zimmer - und ist gerade eingezogen.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (5/27)

    Tambu sitzt allein und arbeitslos in ihrem neuen Zimmer, zehrt langsam ihr Erspartes auf und wird immer pessimistischer. Dann sind plötzlich die drei Söhne der Witwe mit ihren Angeber-Autos aufgetaucht. Tambu beobachtet sie heimlich - und schmiedet Pläne.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (6/27)

    Christine, eine Verwandte der Witwe, ist erschienen und soll offenbar im Haus Obacht geben. Es stellt sich heraus, dass sie nicht nur eine harte, kluge junge Frau ist - sonmdern auch eine Cousine von Tambu. Sie hat Tambu etwas aus ihrem Heimatdorf mitgebracht: Einen Sack Mais - von Tambus Mutter. Ein sehr aufgeladenes Geschenk.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (7/27)

    Kiri hat resolut den Besuch einer völlig betrunkenen jungen Frau bei einem der Mitbewohner des Hauses “geregelt”. Jetzt schlägt sie Tambu vor, laufen zu gehen.
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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (8/27)

    Tambudzai und Kiri sind durch die Nacht gelaufen und haben geredet: Über den Krieg, über das Blut im Haus der Witwe, über die egoistischen Söhne, den verstorbenen Ehemann - und die Realität im neuen, freien Simbabwe. Sehr viel ist kaputt und gar nicht gut.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (9/27)

    Tambu und Kiri waren in einer Disco. Tambu hat sich betrunken und eine fremde Frau, die sie für ihre ehemalige Mitschülerin Tracey hielt, bedrängt. Sie wurde rausgeworfen und wachte irgendwo auf der Straße liegend auf. Um sich irgendwie zu retten, hat sie sich an Schulen beworben. Sie bekommt eine Anstellung als Biolehrerin - und nimmt sich viel vor.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (10/27)

    Tambu die Kontrolle über sich verloren und eine Schülerin mit einem Stahlwinkel geschlagen und sie schwer verletzt. Jetzt sitzt sie den Eltern des von ihr mißhandelten Mädchens gegenüber.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (11/27)

    Tambu hat einen Nervenzusammenbruch erlitten und ist in die Psychiatrie eingewiesen worden. Immer wieder lacht eine Hyäne laut und böse in ihr, Ameisen laufen über ihren Körper und sie ist schwach. Jetzt beschreibt Tambu die Station, auf der sie gelandet ist.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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    Tsitsi Dangarembga: Überleben (12/27)

    Tambu ist in der Psychiatrie, wo sie unerwarteten Besuch erhalten hat: Lucia, die jüngere Schwester ihrer Mutter und Kiri, deren Tochter, saßen an ihrem Bett. Und dann erschien auch Nyasha, ebenfalls Cousine und Freundin von Tambu aus Kindertagen. Sie versuchten zu Tambu durchzudringen, erreichen sie jedoch nicht.
    Abak Safaei-Rad liest den letzten Teil der Trilogie über den beschwerlichen Lebensweg einer Frau in Simbabwe.

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