• Die Frag des Tages – Anatol Stefanowitsch © radio3/Gregor Baron
    radio3/Gregor Baron

    Montag - Anatol Stefanowitsch

    Anatol Stefanowitsch forscht, schreibt und redet zu und über Sprache, der zweiten großen Liebe seines Lebens. Geboren 1970 in Berlin, aufgewachsen in Deutschland und England, Studium der Sprachwissenschaften in Hamburg und Houston, Texas. Hat 2010 die Initiative "Anglizismus des Jahres" mit ins Leben gerufen. Engagiert sich gegen sprachliche Diskriminierung und den politischen Missbrauch von Sprache. Er mag alle Fragen, die mit Sprache zu tun haben.

    Die Frag des Tages – Mohamed Amjahid © radio3/C-A Langer
    radio3/C-A Langer

    Montag - Mohamed Amjahid

    Mohamed Amjahid schreibt Bücher und in Zeitungen. Geboren 1988 in Frankfurt/Main als Kind marokkanischer Gastarbeiter*innen, hat in Marokko Abitur gemacht und in Deutschland studiert. Er mag Fragen zu politischen Themen wie Rassismus, Weißen Privilegien, Polizeigewalt und zum Nahen Osten und Nordafrika.

    Die Frag des Tages – Götz Aly © radio3/dpa/Sophia Kembowski
    radio3/dpa/Sophia Kembowski

    Dienstag - Götz Aly

    Götz Aly forscht zu und schreibt über Geschichte. Geboren 1947 in Heidelberg. Hat die Deutsche Journalistenschule München besucht und Geschichte und Politikwissenschaft an der FU Berlin studiert. Kennt die Studentenbewegung nicht nur aus Büchern. Ihn beschäftigen Fragen über Nationalsozialismus und Holocaust, Kolonialismus, die 68er-Bewegung, deutsche Geistesgeschichte, Russland und Osteuropa.

    Die Frag des Tages – Claus Leggewie © radio3/Georg Lukas
    radio3/Georg Lukas

    Dienstag - Claus Leggewie

    Claus Leggewie forscht, schreibt und spricht über Politik. Geboren 1950 in Wanne-Eickel, hat ihn Köln und Paris Geschichte und Sozialwissenschaften studiert. Er hat schon 1990 über die multikulturelle Gesellschaft geschrieben und saß im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung für Globale Umweltveränderungen. Claus Leggewie ist der erste Inhaber der Carl-Ludwig-Börne-Professur an der Justus-Liebig-Universität Gießen und leitet dort das "Panel on Planetary Thinking". Außerdem ist er Mitherausgeber der Monatszeitschrift "Blätter für deutsche und internationale Politik". Claus Leggewie beschäftigt sich mit Fragen zu Politik, Geschichte, Migration und Klimakrise.

    Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
    rbbKultur/Capital Headshots Berlin

    Mittwoch - Paulina Fröhlich

    Paulina Fröhlich redet über und arbeitet mit Politik. Geboren 1991, hat Geographie, Islamwissenschaft und Wasserressourcenmanagement studiert und kennt Köln, Amman und Helsinki. Paulina Fröhlich mag radikale Höflichkeit sowie Fragen über Demokratie, Vertrauen in Politik, Teilhabe, Repräsentation und den Umgang mit Rechtspopulismus.

    Die Frag des Tages – Andres Veiel © radio3/Carsten Kampf
    radio3/Carsten Kampf

    Mittwoch - Andres Veiel

    Andres Veiel macht Dokumentar- und Spielfilme und inszeniert am Theater. Geboren 1959 in Stuttgart, hat in Berlin Psychologie studiert. Wollte mal Psychoanalytiker werden, hat sich dann aber fürs Theater und fürs Filmemachen entschieden. Ihn interessieren Fragen über Nationalsozialismus, Rechtsextremismus und die RAF, das Finanzsystem und seine Krisen, grüne Wirtschaft, Krieg und Frieden, und wie man mit Kunst die Gesellschaft verändern kann.

    Die Frag des Tages – Nora Bossong © radio3/Christian Deutscher
    radio3/Christian Deutscher

    Donnerstag - Nora Bossong

    Nora Bossong schreibt Romane, Essays und Gedichte. Geboren 1982 in Bremen, hat sie in Leipzig, Berlin, Potsdam und Rom studiert. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Thomas-Mann-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis. Nora Bossong ist Mitgründerin des PEN Berlin und Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Und sie liebt das Flanieren über den Berliner Kurfürstendamm. Nora Bossong mag Fragen zu Religion und Politik.

    Die Frag des Tages – Claudius Seidl © radio3/dpa/Tim Brakemeier
    radio3/dpa/Tim Brakemeier

    Freitag - Claudius Seidl

    Claudius Seidl ist Redakteur im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” und schaut viele Filme. Geboren 1959 in Würzburg, hat Theater- und Politikwissenschaft und VWL studiert, hat schon ein paar Redaktionen geleitet und mit dem Kameramann Michael Ballhaus ein Buch geschrieben. Claudius Seidl mag beispielsweise Fragen über Filme und Kino, Jazz, die 68er und alles, was mit Kultur und Politik zu tun hat.

    Die Frag des Tages – Julia Friedrichs © radio3/Andreas Hornoff
    radio3/Andreas Hornoff

    Freitag - Julia Friedrichs

    Julia Friedrichs dreht Dokumentationen, veröffentlicht Bücher und schreibt für "Die Zeit". Geboren 1979, hat während der Schulzeit erste Artikel für die "Westfälischen Nachrichten" geschrieben, später Journalistik-Studium und Volontariat und ist großer Fan von "Werder Bremen". Julia Friedrichs mag Fragen zu Wirtschaft, Vermögensverteilung, sozialer Gerechtigkeit, Bildung, Familie und Sport.

Die Frage des Tages © radio3
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Die Frage des Tages

Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 08.10 Uhr. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der Filmemacher Andres Veiel,, Claudius Seidl von der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung", der Journalist und Autor Mohamed Amjahid, die Publizistin Julia Friedrichs sowie Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin.

Die Frag des Tages – Claudius Seidl © radio3/dpa/Tim Brakemeier
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Die Frage des Tages - Wie kann Berlin antisemitische Hetze beim Palästina-Kongress verhindern?

Seit Wochen gibt es Streit um den sogenannten Palästina-Kongress, der heute in Berlin beginnt. Einige Politiker und Experten befürchten dort antisemitische Hetze gegen Israel und riefen zum Protest gegen die Veranstaltung auf. Einer der Hauptredner soll in einem Blog geschrieben haben, dass er an dem Überfall der Hamas am 7. Oktober teilgenommen hätte, wäre er jünger. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung fordert deswegen, ein Einreiseverbot für den 86jährigen palästinensischen Autor zu prüfen. "Wie kann Berlin antisemitische Hetze auf diesem Kongress verhindern?", lautet unsere "Frage des Tages" an Claudius Seidl von der FAZ.
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Die Frag des Tages – Nora Bossong © radio3/Christian Deutscher
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Die Frage des Tages - Ist eine Verschärfung des EU-Asylrechts richtig?

Nach jahrelangen Debatten hat das EU-Parlament gestern die europäischen Asylregeln verschärft. Während Befürworter*innen das Gesetzespaket für den bestmöglichen Kompromiss halten, gibt es auch viel Kritik vor allem von Menschenrechtsorganisationen, aber auch von Abgeordneten der Grünen und Linken. Unsere Frage des Tages an die Autorin Nora Bossong lautet: "Ist eine Verschärfung des EU-Asylrechts richtig?"
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Die Frag des Tages – Claus Leggewie © radio3/Georg Lukas
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Die Frage des Tages - Ist das Klimaschutzurteil vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegweisend?

Ist Klimaschutz ein Menschenrecht? Diese Frage hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte gestern im Fall einer Klage von Schweizer Klimaschützerinnen mit Ja beantwortet. Das Gericht gab den klagenden Seniorinnen recht, die der Schweizer Regierung vorwerfen, nicht genug gegen den Klimawandel zu tun. Ist dieses Urteil wegweisend? Das fragen wir den Politikwissenschaftler Claus Leggewie in unserer Frage des Tages.

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Die Frag des Tages – Götz Aly © radio3/dpa/Sophia Kembowski
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Die Frage des Tages - Leistet Deutschland Beihilfe zu einem Genozid?

Seit gestern läuft vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein Verfahren gegen die Bundesrepublik, in dem geklärt werden soll, ob Deutschland im Gaza-Krieg Beihilfe zu einem Völkermord leiste. Nicaragua wirft der Bundesrepublik vor, mit der politischen, finanziellen und militärischen Unterstützung Israels gegen das Völkerrecht zu verstoßen. Trifft dieser Vorwurf zu? Das möchten wir in unserer Frage des Tages von dem Historiker Götz Aly wissen.
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Die Frag des Tages – Mohamed Amjahid © radio3/C-A Langer
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Die Frage des Tages - Haben Medien mittlerweile gelernt, mit den Strategien der AfD umzugehen?

Die Strategien der Partei "Alternative für Deutschland" sind inzwischen klar: Sie provoziert, generiert damit Aufmerksamkeit und rudert anschließend ein klein wenig zurück. Der mediale Umgang mit dieser Vorgehensweise hat in der Vergangenheit immer wieder zu Kritik geführt: Man springe über jedes Stöckchen, das die AfD hinhalte und in Gesprächen mit AfD-Politiker*innen könnten diese teils unwidersprochen rechte bis rechtsextreme Gedanken ausbreiten. Auch in den Medien selbst findet diese Debatte seit einiger Zeit statt. Die Enthüllungen der Rechercheplattform "Correctiv" haben die Diskussionen noch einmal befeuert. Welche Lehren haben Journalist*innen daraus gezogen? Gibt es eine neue Souveränität im Umgang mit der in weiten Teilen rechtsextremen Partei? Das ist heute unsere Frage an Mohamed Amjahid: Haben Medien mittlerweile gelernt, mit den Strategien der AfD umzugehen?
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Die Frag des Tages – Julia Friedrichs © radio3/Andreas Hornoff
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Die Frage des Tages - Sollten die Spendernamen für den Wiederaufbau ikonischer Bauwerke offengelegt werden?

Die Kuppel über dem Berliner Humboldt Forum ist nun komplett. Ende März wurden die Skulpturen von acht alttestamentarischen Propheten nach oben gehievt. Die Rekonstruktion der historischen Kuppel des Berliner Stadtschlosses ist somit abgeschlossen. Doch die Diskussion um das Bauwerk ebbt nicht ab. Sind christliche Symbole über einem Gebäude, das Weltoffenheit signalisieren soll, angemessen? Wird durch die originalgetreue Rekonstruktion das Deutsche Kaiserreich verklärt? Ist - ähnlich wie beim Wiederaufbau des Turms der Potsdamer Garnisonkirche - ein ikonisches Bauwerk geschaffen worden, das von Nationalisten und Rechtsextremisten missbraucht werden kann? Einige der Spenden für die Rekonstruktion der Schlossfassaden scheinen von Menschen zu stammen, die keine lupenreinen Demokraten sind. Sehr viel Geld wurde auch anonym gespendet. Sollten die Namen der Spender für den Wiederaufbau ikonischer Bauwerke offengelegt werden? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Julia Friedrichs.

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Die Frag des Tages – Nicole Diekmann © radio3
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Die Frage des Tages - Ist es richtig, noch mehr Geld für Militärhilfe für die Ukraine auszugeben?

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg schlägt einen 100-Milliarden-Fonds vor, aus dem die Militärhilfe für die Ukraine finanziert werden soll. Die Nato würde an Bedeutung gewinnen, das Geld an die Ukraine kontinuierlicher fließen. Ist es richtig, noch mehr Geld für Militärhilfe für die Ukraine auszugeben? Das ist unsere Frage des Tages. Es antwortet die ZDF-Journalistin Nicole Diekmann.
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Die Frag des Tages – Andres Veiel © radio3/Carsten Kampf
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Die Frage des Tages - Sollte es Grenzen für die Anwendung von KI im künstlerischen Bereich geben?

Bundesjustizminister Marco Buschmann fordert eine Kennzeichnungspflicht für Bildmaterial, das mit Künstlicher Intelligenz erstellt wurde. Er will Propaganda und Fake-News eindämmen. Doch KI-generierte Bilder gibt es auch in der Kunst. Im Film können Schauspieler mit Hilfe von KI älter oder jünger gemacht werden, Fotokünstler arbeiten mit KI-basierten Verfremdungseffekten. Selbst wenn sich der Justizminister durchsetzen sollte, können sie sich auf die Kunstfreiheit berufen. Sollte es Grenzen für den Einsatz von KI im künstlerischen Bereich geben? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.
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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Darf der Turm der Garnisonkirche wieder zu einem Wahrzeichen Potsdams werden?

Um die Garnisonkirche streitet sich Potsdam schon seit Jahren. Errichtet sich die Stadt mit dem Wiederaufbau einen Pilgerort für Nazis? Oder wird es ein Ort der Demokratie und des Friedens? Nun steht der Turm, gestern wurde er eingeweiht. Wir fragen in der "Frage des Tages" unsere Kommentatorin Paulina Fröhlich: Darf der Turm der Garnisonkirche wieder zu einem Wahrzeichen Potsdams werden?
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Die Frage des Tages – Ronen Steinke © rbbKultur/Markus Schreiber
rbbKultur/Markus Schreiber

Die Frage des Tages - Gehen die Pläne für 16 neue Container-Standorte für Geflüchtete in Ordnung?

Berlin plant 16 neue Container-Standorte für insgesamt 6.000 Geflüchtete. Manche Bezirke fühlen sich bei der Standortwahl übergangen, manche wehren sich gegen die Entscheidung mit dem Argument, dass sie keinen Platz hätten oder die ausgewählten Standorte ungeeignet seien. Sogar der zuständige Berliner Flüchtlingskoordinator Albrecht Broemme räumt ein, dass die Verteilung ungerecht sei. Wir fragen unseren Kommentator Ronen Steinke: Gehen die Pläne für 16 neue Container-Standorte in Ordnung?

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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Sind diffuse Warnungen vor möglichen Terroranschlägen hilfreich?

Seit dem Anschlag in Moskau befinden sich auch andere Länder im Alarmzustand. In Frankreich wurde die Terrorstufe erhöht und Bundesinnenministerin Nancy Faeser nennt die islamistische Terrorgefahr akut. Die gefühlte Bedrohung in der Bevölkerung steigt wieder. Aber sollte man sich anders verhalten? Sind solche politischen, diffusen Warnungen vor möglichen Terroranschlägen hilfreich? Ein Kommentargespräch mit Paulina Fröhlich.

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Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
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Die Frage des Tages - Haben wir die Pandemie angemessen aufgearbeitet?

Seit einigen Tagen kocht die nachträgliche Kritik an der Corona-Politik der Bundesregierung und der Haltung der meisten Medien während der Pandemie hoch. Nach einer zunächst scheinbaren kollektiven Amnesie nach dem Pandemieende wird jetzt der Ruf nach Entschuldigungen für zu strenge Maßnahmen und dadurch entstandene, vor allem psychische Schäden laut. Außerdem werfen die bisher unter Verschluss gehaltenen Protokolle des RKI-Krisenstabs Fragen auf. Haben wir die Pandemie angemessen aufgearbeitet? Hören Sie dazu die Meinung des Historikers Götz Aly in unserer Frage des Tages.

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Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
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Die Frage des Tages - Uber-Arena: Ein guter neuer Name für die ehemalige Mercedes-Benz-Arena?

Seit dem Wochenende ist die "Mercedes-Benz-Arena" Geschichte. Der Friedrichshainer Veranstaltungsort heißt nun "Uber-Arena", die "Verti Music Hall" ist umbenannt in "Uber Eats Music Hall" und statt dem "Mercedes-Platz" gibt es jetzt einen "Uber-Platz". Benannt nach Uber, dem Unternehmen, das vor allem in der Personenbeförderung tätig ist, das inzwischen aber auch Sparten wie den Essenslieferdienst "Uber eats" betreibt.

Nach dem Automobil-Konzern prägt nun also ein Dienstleister den Bereich nahe der Warschauer Brücke. "Uber-Arena" - ist das ein guter neuer Name für die ehemalige Mercedes-Benz-Arena? Diese Frage des Tages beantwortet heute Mohamed Amjahid.

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Die Frage des Tages – Julia Friedrichs © rbbKultur/Andreas Hornoff
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Die Frage des Tages - Geburtenrate auf dem Tiefstand. Ist das schlimm?

Statistisch bekommen Frauen in Deutschland nur noch 1,36 Kinder. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Die Geburtenrate ist damit auf den tiefsten Stand seit 2009 gefallen. Ist das schlimm? Das fragen wir unsere Kommentatorin Julia Friedrichs in der Frage des Tages.
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Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
David Ausserhofer

Die Frage des Tages - Hat die AfD ein Recht auf Ausschussvorsitze?

Das Bundesverfassungsgericht prüft seit gestern, ob die AfD das Recht auf einen Vorsitz in Ausschüssen des Bundestages hat. Hintergrund sind zwei Klagen der AfD, die im Umgang mit ihren Abgeordneten den Bruch einer jahrzehntelangen Parlamentspraxis sieht. Theoretisch entfallen in der aktuellen Legislaturperiode drei Ausschuss-Vorsitze an die AfD. Deren Kandidaten waren aber nicht gewählt worden. Die Partei sieht darin ihr Recht auf Gleichbehandlung verletzt. Unsere Frage des Tages an Nicole Diekmann lautet: Hat die AfD ein Recht auf Ausschussvorsitze?
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Die Frage des Tages – Andres Veiel © rbbKultur/Carsten Kampf
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Die Frage des Tages - Ist die Gerichtsentscheidung über die Baumhäuser neben der Tesla-Fabrik richtig

Die Baumhäuser im Protestcamp neben der Tesla-Fabrik in Grünheide dürfen bleiben. Das hat das Verwaltungsgericht in Potsdam gestern entschieden. Etwa 80 Aktivisten besetzen derzeit ein Waldstück, um die Rodung zu verhindern. Tesla will sein Fabrikgelände erweitern und u.a. einen Güterbahnhof errichten. Dagegen hatten bei einer Bürgerbefragung auch die Anwohner gestimmt. Die Gemeinde schlug daraufhin vor, nur die Hälfte des Waldes zu roden, damit wenigstens der Güterbahnhof gebaut werden kann. Doch die Besetzer lehnen das ab. Sie sind generell gegen die Fabrik, die der Region einen Entwicklungsschub und viele Arbeitsplätze gebracht hat. Ist die Gerichtsentscheidung über die Baumhäuser richtig? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Filmemacher Andres Veiel.
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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Tun wir zu wenig gegen Gewalt an Schulen?

Die Zahl der erfassten Gewalttaten an Berliner Schulen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Meist handelt es sich um vorsätzliche einfache Körperverletzung, um Raub oder Nötigung. Auch Lehrer sind unter den Opfern. Die endgültigen Zahlen für 2023 liegen zwar noch nicht vor, aber die Tendenz zeigt eindeutig nach oben. 2022 wurden in Berlin doppelt so viele Rohheitsdelikte registriert wie im Jahr zuvor. 2023 gingen die Zahlen nochmals nach oben. - Tun wir zu wenig gegen Gewalt an Schulen? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich von der gemeinnützigen Denkfabrik Progressives Zentrum Berlin.
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Die Frage des Tages – Anatol Stefanowitsch © rbbKultur/Gregor Baron
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Die Frage des Tages - Sind Zivilschutzübungen an Schulen sinnvoll?

Deutschland ist auf einen Katastrophenfall nicht vorbereitet. Es müsse mehr für den Schutz der Zivilbevölkerung getan werden, beklagen InnenpolitikerInnen mehrerer Fraktionen. Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger (FDP) macht sogar einen konkreten Vorschlag: Zivilschutzübungen an Schulen. Dadurch könnten SchülerInnen ein Bewusstsein für neue Risiken entwickeln. Sie ruft auch die Schulen auf, ein "unverkrampftes Verhältnis zur Bundeswehr" zu entwickeln. Während ihr der Deutsche Lehrerverband zustimmt, widersprechen Union und Grüne. Angstmacherei helfe nicht. Aber wie reagieren wir angemessen auf die Sicherheitslage? Unsere Frage des Tages an den Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch: Sind Zivilschutzübungen an Schulen sinnvoll?
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Die Frage des Tages – Claudius Seidl © rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier
rbbKultur/dpa/Tim Brakemeier

Die Frage des Tages - Sollte der Westen die Präsidentschaftswahl in Russland nicht anerkennen?

Wladimir Putin wird Präsident Russlands bleiben. Das steht eigentlich schon vor der Wahl fest, die ab heute und bis zum Sonntag dauert. Proteste sind möglich, die Änderung des Wahlergebnisses eher nicht. Aber wie damit umgehen? Die Witwe des in Haft umgekommenen Oppositionspolitikers Alexej Nawalny schlägt vor: Präsidentschaftswahl in Russland nicht anerkennen! Putin sei keine legitime politische Führungsfigur, sondern ein Gangster, so Julia Nawalnaya. Unsere Frage des Tages also zur Wahl in Russland an Caudius Seidl von der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: Sollte der Westen die Präsidentschaftswahl in Russland nicht anerkennen?

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Die Frage des Tages – Ronen Steinke © rbbKultur/Markus Schreiber
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Die Frage des Tages - Nutzt der Berufungsprozess in Münster der AfD?

Das mediale Interesse am Berufungsverfahren um die Einstufung der AfD als rechtsextremistischer Verdachtsfall ist so groß, dass der Prozess vorm Oberverwaltungsgericht Münster in die Eingangshalle des Gerichtsgebäudes verlegt werden musste. Die Anwälte der Partei ziehen alle Register. Sie kündigten an, mehr als 200 Beweisanträge stellen zu wollen und stellten einen Befangenheitsantrag gegen den Senat des Gerichts. Später folgte ein Antrag auf Vertagung des Prozesses um sechs Wochen. Klar ist: sie sind nicht an einer kurzen Verfahrensdauer interessiert. Nutzt der Berufungsprozess in Münster der AfD? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Jurist Ronen Steinke.
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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Keine Taurus-Lieferung für die Ukraine: Handelt Olaf Scholz zögerlich oder besonnen?

Für Olaf Scholz und seine Partei ist die Sache entschieden: Deutschland soll keine Taurus-Marschflugkörper an die Ukraine liefern. Denn so würde Deutschland riskieren, Kriegspartei zu werden. Das sieht eine Mehrheit der Deutschen auch so. Wir fragen Paulina Fröhlich vom Progressiven Zentrum Berlin: Handelt Olaf Scholz bei der deutschen Ukraine-Hilfe gerade zögerlich oder besonnen?

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Die Frage des Tages – Götz Aly © rbbKultur/dpa/Sophia Kembowski
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Die Frage des Tages - Tödlicher Unfall: Tut der Berliner Senat genug für die Verkehrssicherheit?

Berlin steht noch unter Schock: Auf der Leipziger Straße starben am Wochenende eine Mutter und ihr vierjähriges Kind. Ein 83-jähriger Autofahrer hatte die beiden frontal erfasst, er fuhr zu schnell und war auf den Radweg ausgewichen. Der Verkehrsclub Deutschland Berlin und der Verein Fuß e.V. verlangen nun vom Senat u.a., dass auf der Leipziger Straße sowie weiteren Hauptstraßen das Tempolimit bei 30 bleibt und nicht wieder auf 50 erhöht wird, wie derzeit geplant. Außerdem sollten mehr geschützte Rad- und Fußwegen eingerichtet werden. Im vergangenen Jahr sind 33 Menschen in Berlin nach Verkehrsunfällen gestorben. Dabei hatte Verkehrssenatorin Manja Schreiner gesagt, dass die "Vision Zero" - also Null Verkehrstote - wie in Schweden, den Niederlanden oder der Schweiz - auch für die schwarz-rote Koalition gelte. Daher fragen wir in der Frage des Tages Götz Aly: Tut der Berliner Senat genug für die Verkehrssicherheit?
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Die Frage des Tages – Mohamed Amjahid © rbbKultur/C-A Langer
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Die Frage des Tages - Sollte die Bundesregierung die neuen Pläne der USA für Gaza unterstützen?

Für die mehr als 2 Millionen Einwohner im Gazastreifen ist nach mehr als fünf Monaten Krieg die Not groß. Am schlimmsten ist die Lage im Norden des Gazastreifens, der lange Zeit von Hilfslieferungen abgeschnitten war. Um die humanitäre Krise zu lindern, will US-Präsident Biden nun an der Küste des Gazastreifens einen schwimmenden Hafen für Hilfslieferungen bauen lassen. Unsere Frage an den Journalisten Mohamed Amjahid: Sollte die Bundesregierung die neuen Pläne der USA für Gaza unterstützen?
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Nicole Diekmann, Journalistin © David Ausserhofer
David Ausserhofer

Die Frage des Tages - Sollten wir den Frauentag wieder mehr als politischen Kampftag begreifen?

Morgen ist Frauentag - in Berlin ein Feiertag und Auftakt zum langen Wochenende. Doch natürlich hat der Tag auch eine politische Bedeutung. Zuerst begangen wurde er 1909 in den USA - damals noch am 28. Februar. Seit 1921 ist der 8. März das verbindliche Datum. Anfangs ging es vor allem ums Frauenwahlrecht, später um den Kampf für Gleichberechtigung. Deswegen wird vom 8. März auch als Frauenkampftag gesprochen. Es ist viel erreicht worden, doch völlig gleichberechtigt sind Frauen immer noch nicht - auch nicht in Deutschland. Man kann es daran erkennen, dass sie in einigen Bereichen weniger verdienen als Männer und weniger Führungsposten besetzen. Sollten wir den Frauentag wieder mehr als politischen Kampftag begreifen? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet die Journalistin und ZDF-Korrespondentin Nicole Diekmann.
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Die Frage des Tages - Kann man noch mit gutem Gewissen reisen?

Gestern hat in Berlin die Internationale Tourismus Börse begonnen, die größte Reisemesse der Welt. Der Branche geht es bestens. Große Verbände berichten von wachsenden Buchungszahlen - und das trotz kräftiger Preissteigerungen. Klar ist: Die Deutschen wollen aufs Reisen nicht verzichten. Die beliebtesten Urlaubsregionen befinden sich nach wie vor im Mittelmeerraum, doch auch Fernreisen liegen im Trend. Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Namibia und Japan melden Umsatzzuwächse von weit über 40 Prozent. Da bei Flugreisen und Kreuzfahrten sehr viele Treibhausgase ausgestoßen werden, ist das für die Umwelt keine gute Nachricht. Kann man heute noch mit gutem Gewissen reisen? Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet der Autor und Filmemacher Andres Veiel.
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Die Frage des Tages - Können höhere Bußgelder helfen, Berlin sauberer zu machen?

Illegal entsorgter Müll auf Straßen und in Grünanlagen - das ist ein altbekanntes Berliner Problem. Die Berliner Regierungsparteien CDU und SPD wollen es anpacken, indem sie die Bußgelder erhöhen. Wer Zigarettenkippen, Plastiktüten oder Einwegbecher einfach auf die Straße wirft, soll mit 250 statt derzeit 55 Euro zur Kasse gebeten werden. Das Bußgeld für die illegale Entsorgung von Altreifen soll auf 3500 Euro steigen, das für 100 kg Bauschutt auf 25.000 Euro. Wir fragen Claudius Seidl: Können höhere Bußgelder helfen, Berlin sauberer zu machen?
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Die Frage des Tages - Taurus-Abhöraffäre: Sucht Scholz nur eine Ausrede fürs Nichts-Tun?

Eine Abhöraffäre erschüttert die Bundespolitik: Ein russischer Staatssender hat den Mitschnitt eines Gesprächs zwischen vier Bundeswehroffizieren veröffentlicht. Darin sprechen die Beteiligten unter anderem darüber, ob ukrainische Streitkräfte das deutsche Taurus-Waffensystem ohne Beteiligung der Bundeswehr vor Ort bedienen könnten. Schon seit Monaten wünscht die Ukraine den Einsatz des deutschen Taurus-Systems. Bundeskanzler Scholz schließt eine Lieferung allerdings vehement aus mit der Begründung, dass Deutschland dadurch in den Ukraine-Krieg hineingezogen werden könnte, bis hin zu einer direkten Beteiligung des deutschen Militärs. Fachleute haben das jüngst immer wieder bestritten: Die ukrainischen Streitkräfte könnten die Marschflugkörper sehr gut selbst bedienen. Das abgehörte Gespräch der Bundeswehroffiziere scheint das nun also zu bestätigen - und weckt somit Zweifel an Scholz‘ Argumentation. Sucht Scholz nur eine Ausrede fürs Nichts-Tun?
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Die Frage des Tages - Nawalny wird beerdigt: Damit auch Protest gegen Putin in Russland?

Heute wird in Moskau der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny beerdigt. Er war im Straflager ums Leben gekommen. Dafür hatten Nawalnys Frau und viele Politiker weltweit direkt Russlands Präsident Putin verantwortlich gemacht. Wie viele Menschen sich heute zur Beisetzung des Kremlkritikers trauen werden, ist unklar. Nach seinem Tod hatten viele Menschen russlandweit Blumen niedergelegt und waren dafür verhaftet worden. Aus diesem Anlass lautet die "Frage des Tages" heute: Wird mit der Beisetzung Nawalnys auch der letzte Protest gegen Putin beerdigt?

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Die Frage des Tages - "Berlinale-Eklat": Ist die deutsche Politik wirklich schuld an der Bedrohung der Filmemacher?

Die Aufregung um die Preisverleihung des israelisch-palästinensischen Dokumentarfilms "No Other Land" bei der Berlinale dreht weitere Kreise: Zunächst wurde die Berlinale-Leitung und die deutsche Kultur von Israel kritisiert, den "Roten Teppich für Israelfeinde und Antisemiten" ausgerollt zu haben.

Nun ist der israelische Regisseur Yuval Abraham für seine Äußerungen bei der Berlinale von einem rechtsextremen Mob in Israel bedroht worden. Er gibt den deutschen Politikern dafür die Schuld, weil sie ihm Antisemitismus vorgeworfen haben!

Unsere "Frage des Tages" darum an Ronen Steinke von der Süddeutschen Zeitung: "Ist die deutsche Politik wirklich schuld an der Bedrohung der Filmemacher?"

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Die Frage des Tages – Paulina Fröhlich © rbbKultur/Capital Headshots Berlin
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Die Frage des Tages - Sollte die NATO notfalls Bodentruppen in die Ukraine schicken?

Die Ukraine gerät bei ihrer Verteidigung gegen Russland zunehmend unter Druck. Ihr fehlen Soldaten und vor allem Munition. Nun hat der französische Präsident Emmanuel Macron angekündigt, notfalls auch westliche Bodentruppen in die Ukraine zu schicken. Bundeskanzler Scholz widersprach umgehend. Er ist nicht einmal bereit, der Ukraine die lang erbetenen Taurus Marschflugkörper zur Verfügung zu stellen, weil er eine Eskalation fürchtet. Deutschland soll auf gar keinen Fall Kriegspartei werden. Doch wenn in Ukraine ein Durchbruch der russischen Truppen droht? Sollte die NATO dann nicht doch Bodentruppen schicken? - Das ist heute unsere Frage des Tages. Es antwortet Paulina Fröhlich vom Thinktank Progressives Zentrum Berlin.
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