Die Klimaaktivisten Wolfgang Metzeler-Kick (l), Adrian Lack (M) und Michael Winter (r) vom Bündnis «Hungern bis ihr ehrlich seid» bei einer Pressekonferenz über ihren Gesundheitszustand. © picture alliance/dpa/Carsten Koall
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"Hungern bis ihr ehrlich seid" - Warum findet radikaler Klimaprotest so wenig öffentliche Unterstützung?

Ein Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Daniel Saldivia Gonzatti

Beim Hungerstreik für mehr Klimaschutz im Berliner Invalidenpark ist heute eine neue Stufe der Eskalation erreicht worden: Ein Teilnehmer soll zusammengebrochen und in ein Krankenhaus gebracht worden sein. Anfang März war das Camp der Protestgruppe "Hungern bis ihr ehrlich seid" eingerichtet worden. Die Kampagne will auf die Gefahren des Klimawandels hinweisen und eine radikale Verringerung der Treibhausgase erreichen.

Bei der Bevölkerung scheinen solche radikalen Formen des Klimaprotests aber nur wenig Unterstützung zu erfahren. Ob und warum das so ist, darüber sprechen wir jetzt auf radio3 mit Daniel Saldivia Gonzatti. Er ist Mitarbeiter am Zentrum für Zivilgesellschaftsforschung am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung.

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